Befragung von

SPÖ vor Parteitag im Tief

Kanzlerpartei in derzeitigen Umfragen nur auf Platz drei - ÖVP liegt voran

Werner Faymann © Bild: Profil/Walter Wobrazek

Unerfreulich fielen die Umfragen für die SPÖ im Vorfeld des Parteitages aus: Peter Hajek und Market sahen die Kanzlerpartei auf Platz drei, während sich die ÖVP bei Hajek und OGM den ersten Platz holte. Dass das Match für Werner Faymann (SPÖ) mit der ÖVP durch deren Obmannwechsel härter wurde, ist, belegen auch die Kanzlerumfragen: Da liegt überall Reinhold Mitterlehner vorne.

Dies ist auch in einem Imagevergleich der Fall, den Peter Hajek für ATV erhoben: Mitterlehner schnitt in allen acht Kategorien (Sympathie, Vertrauenswürdigkeit, Lösungskompetenz, richtige Themenauswahl etc.) besser ab als Faymann - in der Frage der Kompetenz mit 47 Prozent zu 33 Prozent weitaus besser. Am nächsten kommt der Kanzler (mit 31 Prozent) dem Vizekanzler (32 Prozent) noch beim Verständnis für die Sorgen der Menschen.

Deutlich bergauf ging es für die ÖVP mit Mitterlehner auch in der Frage, wer die nächste Regierung führen soll: Jetzt wurde sie in der Hajek-Umfrage mit 1.000 Befragten von 30 Prozent genannt, im September 2013 - mit Michael Spindelegger - waren es 24 Prozent. Umgekehrt erging es der SPÖ: Sie fiel von 35 auf 24 Prozent. Wobei aktuell aber auch 37 Prozent "keine von beiden" an der Regierungsspitze sehen wollen.

Mitterlehner in Direktwahl vor Faymann

In der Frage, welchen Kanzler sie - im Fall der Direktwahl - wählen würden, lag nicht nur bei Hajek Mitterlehner klar vor Faymann, sondern auch in der am Montag im "Standard" veröffentlichten Market-Umfrage (447 Befragte) und jener von OGM im Sonntags-"Kurier" (806 Befragte). Den größten Abstand wies Market aus: 29 Prozent für den ÖVP-Obmann, nur 15 für den SPÖ-Vorsitzenden. Dritter ist meist FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache mit 15 Prozent, nur bei Market liegt Eva Glawischnig von den Grünen vor ihm.

Market weicht auch in der Sonntagsfrage von den beiden anderen ab: Das Linzer Institut sieht nämlich die FPÖ mit 25 Prozent auf Platz 1, dahinter die ÖVP mit 23 und die SPÖ mit 22. Bei Hajek liegt die ÖVP mit 28 Prozent vorne, dahinter die FPÖ mit 26 und die SPÖ mit 24. Die 806 von OGM Befragten reihten die SPÖ und FPÖ ex aequo mit 25 Prozent auf Platz 2 und die ÖVP mit 27 Prozent auf den ersten Rang.

Grüne zwischen zwölf und 16 Prozent

Die Grünen stehen in diesen Umfragen zwischen zwölf und 16 Prozent, die NEOS zwischen sieben und neun. Das Team Stronach spielt mit durchgehend einem Prozent keine Rolle mehr - und hat sich gegenüber der Nationalratswahl vor einem Jahr, wo es noch 5,73 Prozent machte, am stärksten verschlechtert. Die SPÖ kam damals auf 26,82 Prozent, die ÖVP auf 23,99, die FPÖ auf 20,51, die Grünen auf 12,42 und die NEOS auf 4,96.

Kommentare

Nein, nicht alle wählen sie. Die nehmen nur nicht zur Kenntnis, dass die Nichtwähler, die einfach nichts Wählbares sehen, die stärkste Kraft in Österreich sind. Es müsste sie nur endlich einer bündeln, aber die auf dem Wahlzettel stehen, sind nur geldgeil, egal ob Neos oder Stronach & Co. Wie heißt die Dame, die da € 22.000 verdient hat? Mit dem Geld könnte man 3 hochkarätige Experten bezahlen.

Wer mit der Herde geht, kann nur den Ärschen folgen!

Tavington melden

övp oder spö, mal ehrlich leute, ist nicht furzegal? beide sind Diebe.

christian95 melden

Wir verdienen nichts anderes! Wir wählen uns diese Typen immer wieder ganz freiwillig.
Das Volk der DDR hat sich vor über 20 Jahren von ihrem System getrennt. So weit ist Österreich noch lange nicht!
Seit dem Krieg werden immer nur SPÖ+ÖVP oder ÖVP+SPÖ gewählt

eintiroler melden

an christian95:
nicht, dass sie nur Müll schreiben, nein, sie haben auch keine Ahnung! Wenn Sie sich mal ein bisschen mehr Informieren und nicht nur Ihren Verfolgungswahn von ÖVP und SPÖ ausleben, dann würden sie vielleicht auch mitbekommen, dass die FPÖ bei mehreren Regierungen mit dabei war. Und genau diese Regierungen haben uns in den Abgrund gewirtschaftet.
Es hat noch nie so viel Korruption und Mißwirtschaft wie unter FPÖ Beteiligung gegeben-soviel zu Ihrer so herbeigesehnten Änderung.

Bankrupt-Obama melden

Genau und bei der ÖVP und SPÖ gibt es natürlich überhaupt keine Korruption und Misswirtschaft. Korrupt sind sie fast alle, das ist leider systembedingt. Und diese Politik-Darsteller, egal von welcher der fünf stärksten Parteien sind allesamt keine Volksvertreter, sondern setzen sich fast ausschließlich für die Interessen von Konzernen und Banken ein, weil sie unter deren Kontrolle stehen und sogar von ihnen beherrscht werden.

Umfragen und Statistiken haben eines gemeinsam, ma kann ihnen nicht trauen.

11223344 melden

wen wundert es? die ehemalige arbeiterpartei prügelt auf die eigenen leute hin und lässt alles soziale nur mehr den zuwanderern und asylanten geniessen. der u-ausschuss wurde verweigert, das budgetloch wurde erst nach den wahlen entdeckt, dank rot/grün (gracie herr häupl) wurden die parkscheingebühren erhöht, die hundesteuer wurde erhöht, mahü ist sowieso die grösste pleite, wünsche der steuerzahler werden trotz petition einfach abgeschmettert........... was will die rote partei eigentlich? diese verbrecher gehören doch komplett abgewählt, die grünen sind e'h net normal, wer die wählt ist es auch nicht, und die schwarzen sind sowieso gegen alles was für das volk gut ist. also ihr politdeppen, was NUN????????????????

christian95 melden

Ich denke auch, Josef Pröll hätte als FPÖler oder FPKler kein so ruhiges Leben, nachdem er uns Steuerzahler diese Mrd. aufgehalst hat.
Wahltag ist Zahltag!

Ich weiss dass ich mit 100% Sicherheit die ÖVP nicht wähle...wer sagt wir sollen bis 70 arbeiten, abgesehen davon dass man schon ab 50 Probleme hat einen Job zu finden, hat für meine Begriffe nicht alle Tassen im Schrank !!!!

Es werden Wahlen und keine Umfragen gewonnen.
Immer wieder das gleiche Kasperltheater mit den jeweiligen Parteimarktanalysen.

Alle Wähler, die meinen, die ÖVP sei jetzt im Aufwind und überlegen, ev. auch wieder ÖVP zu wählen:
Nicht vergessen: Hypo Alpe Adria Desaster - DAS haben wir zum großen Teil ÖVP-Finanzministern zu verdanken!
http://derstandard.at/2000008680191/Hypo-Alpe-Adria-Bayern-fordern-rund-24-Milliarden-von-Oesterreich

christian95 melden

Die ÖVP unter dem Wirtschaftsbündler Mitterlehner hat ihr "altes Feindbild" wieder entdeckt: Die Arbeitnehmer!
A.) 12 Stunden täglich arbeiten ohne Überstundenzuschläge
B.) Die Arbeitslosen bekommen zu viel Geld und sind "faul".
C.) ASVG Pensionen kürzen und bis 70 arbeiten (-und beschweren sich: "Die SPÖ macht nicht mit).
Die Österreicher freuen sich darüber wollen die ÖVP als Nr. 1

christian95 melden

Seine eigene hohe Ministerpension will Mitterlehner aber nicht verändern!

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