Spitzentöne: Spitzentöne: Salzburger Festspiele: Die Elite stellt sich hinter Hinterhäuser (05.08.26)
Dieser Beitrag ist ursprünglich in der News-Printausgabe Nr. 32/26 erschienen.
Die Seiten 66 bis 68 einmalig
Spitzentöne: Spitzentöne: Babylon nebst der Salzach und das Urteil an der Wand (05.08.26)
Dieser Beitrag ist ursprünglich in der News-Printausgabe Nr. 32/26 erschienen.
Bravo, herrlich Eisauge und Glasträne. Lg RG
Lieber Heinz Sichrovsky,
ich lese Ihre Spitzentöne mit einem wachsenden Gefühl der Genugtuung.
Vor kurzem haben Sie über die Salzburger Phantomschmerzspiele
geschrieben. Jetzt droht der Phantomschmerz in ganz reale Schmerzen
umzuschlagen, wenn laut Gerichtsbeschluss die Kosten für den Rauswurf
Hinterhäusers offengelegt werden müssen. Sven Hartberger sei Dank. Mit
großem Vergnügen las ich am Dienstag den Artikel in der Presse von
Anne-Catherine Simon "In Salzburg grinst schamlos der Intrigant". Sie
bezieht sich auf Molières "Menschenfeind", der demnächst in Salzburg zu
sehen sein wird. Sie nennt die diesjährigen Festspiele "vergiftet" und
spricht vom bitteren Festspielsommer. Der Sieger in diesem bitteren
Festspielsommer ist künstlerisch wie moralisch Markus Hinterhäuser, das
Finanzielle muss nun offen gelegt werden. Gut so. Tja, noch sonnt sich
die Landeshauptfrau im Glanz dieser Festspiele und schmückt sich mit
Lorbeeren, die sie nicht verdient. Doch die zukünftigen Schatten
verdüstern das Bild bereits. Vermutlich werden sie auch Bürgermeister
Auinger und Kulturminister Babler treffen. Geradezu rührend fand ich
das Bild im Kurier vom 4. August bei der Premiere von "Ariadne auf
Naxos". Es zeigt Karin Bergmann, Ingrid Thurnher und Karoline
Edtstadler. Letztgenannte strahlend, die beiden anderen eher betreten
bis verlegen lächelnd. Jetzt, zwei Tage später , entsteht bei mir das
Gefühl, dass Frau Thurnher im Krisenmanagement im Falle der Abberufung
und Beurlaubung Peter Schöbers von Karoline Edtstadler gelernt zu haben
scheint.
Wie immer mit herzlichen Grüßen, Riki Pacik
