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Leserbriefe zur NEWS-Kultur, September 2026

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©Martin Czwiertnia, News

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Spitzentöne: Bachmannpreis in Gefahr (30.09.26)

Dieser Beitrag ist ursprünglich in der News-Printausgabe Nr. 40/26 erschienen.

Heinz Sichrovsky verteidigt Kunst und Kultur: Wer die Kirche braucht – Midterms für Edtstadler (25.09.26)

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Spitzentöne: Mehr Glück als Verstand – die Festspiele und die Politik (23.09.26)

Dieser Beitrag ist ursprünglich in der News-Printausgabe Nr. 39/26 erschienen.

Heinz Sichrovsky verteidigt Kunst und Kultur: Glimpflicher Verlauf in Salzburg – große Emmy Werner (17.09.26)

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Salzburger Festspiele: Peter de Caluwe wird der neue Intendant – und das ist gut so (16.09.26)

Sehr geehrter Herr Sichrovsky!

Die Direktion der Wiener Staatsoper hat einem Regisseur wieder erlaubt, eine Oper zu missbrauchen. Regisseur Ersan Mondtag, der ebenso Bühnenbild und Kostüme entworfen hat, hat die Handlung von „Die Perlenfischer“, die im Original „Auf der Insel Ceylon, in vergangener Zeit“ spielt, in die Jetztzeit versetzt. Da die Geschichte aber nur als romantische Story verständlich ist, ist die Handlung völlig unsinnig geworden.

„Herr Mondtag“, fragt die „Bühne“ (Ausgabe Mai 2026) im Interview, „was reizt sie ausgerechnet an diesem exotischen Stück?“ Er antwortet ganz ehrlich: „Mich hat genau das zunächst abgestoßen.“

Da fragt man sich schon, warum er den Auftrag angenommen hat. Er inszeniert und entwirft theatrale Installationen, Party-Performances, Schauspiele und Opern. Da hat er ja genug zu tun. Warum also die „Perlenfischer“??? Das kann man auch die Direktion fragen.

Nun wäre mir persönlich das alles ja wurscht gewesen, ich habe mir diese Opernrarität angesehen, der schönen Musik gelauscht, und wäre wegen der unsinnigen Inszenierung nicht mehr wieder gekommen. Doch dann lese ich, dass der Herr Mondtag den nächsten „Ring“ inszenieren wird. Dann war Feuer am Dach! Jetzt ist ein Brief an die Direktion fällig! Denn was soll denn das werden, wenn er aus dem Ring eine Party-Performance macht?

Inzwischen konnten wir ja eine weitere Regie-Katastrophe erleben. Der Party-Regisseur hat in Salzburg die „Ariadne“ inszeniert und ist auf den „sublimen Gedanken“ gekommen, sie auf den Mars (???) zu verlegen. Nun ist das für die Salzburger Festspiele okay, dort kann man solche Experimente machen. Da wird das ein paar Mal gespielt und nächstes Jahr kommt was Neues. Solange es Leute gibt, die dafür 400 Euro ausgeben…

Was kann man sich nun für den „Ring des Mondtag“ 2028/29 an der Wiener Staatsoper erwarten? Wird er ihn auf den Saturn verlegen? Der hat ja einen Ring! Da könnte man schon eine Geschichte draus machen! Bei Festspielen – okay. Aber in einem Repertoirehaus wie Wien? Da müssen wir uns den Unsinn mindestens zehn Jahre anschauen…

Bitte an die Direktion! Verschonen Sie uns vor diesem Regie-Berserker! Lassen Sie ihn bei Festspielen arbeiten. Nehmen Sie die Inszenierung von Kapplmüller, die haben viele Junge nicht mehr gesehen. Ein bisschen neu aufpoliert und der wäre für die nächsten 10 Jahre gut brauchbar! 

Wer kann Regie-Unsinn verhindern? Früher hat sich Marcel Prawy darum gekümmert. Aber heute stecken die Haus-Dramaturgen mit den Regisseuren unter einer Decke und spielen gegen das Publikum, denn der Steuerzahler zahlt alles. Der Minister für Medien, Wohnen, Sport, Kunst und Kultur Andi Babler? Vom nächsten Kulturminister, dem derzeitigen Kultursprecher der FPÖ, Wendelin Mölzer, kann man leider keine Hilfe erwarten, er schläft nämlich bei Wagner ein (Interview in der Presse am 27.8.26).

Mit freundlichen Grüßen!

Hartwig Frankl

Heinz Sichrovsky verteidigt Kunst und Kultur: Salzburg und der Musiktheaterpreis (11.09.26)

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Otto Muehl im Aktionismus Museum: Kunst am Abgrund (09.09.26)

Dieser Beitrag ist ursprünglich in der News-Printausgabe Nr. 37/26 erschienen.

Spitzentöne: Adieu, Erni! Und Ermutigung für die Josefstadt (09.09.26)

Dieser Beitrag ist ursprünglich in der News-Printausgabe Nr. 37/26 erschienen.

Spitzentöne: Die linke Pubertät (02.09.26)

Dieser Beitrag ist ursprünglich in der News-Printausgabe Nr. 36/26 erschienen.

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