Heinz Sichrovsky verteidigt Kunst und Kultur: Operetten retten – und ich im Buch (17.04.2026)
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Danke für Ihre Beurteilung des Zarewitsch. Frau Wagner, Herrn Nowotny und Ihnen kann ich zustimmen. Aber in der SN , Presse und Standard wird diese abartige Regie hochgejubelt.
Lg RG
Lieber Her Sichrovsky,
In aller Kürze möchte/bzw muß ich mich für die großartige Formulierung des ,landeskaiserlichen Gendarmenohrs´ bedanken,
es ist wiedermal einfach großartig formuliert!
Herzlichen Dank und nur weiter so!
Mfg
E Ehmig
Spitzentöne: Sommerfestival in Wien mit Salzburger Festspielkünstlern? (15.04.2026)
Dieser Beitrag ist ursprünglich in der News-Printausgabe Nr. 16/2026 erschienen.
Festspiele und REK und 8, 5 km lange Ring-U-Bahn durch die Salzburger Stadtberge und nach Schallmoos
Sehr geehrter Herr Sichrovsky,
sehr geehrter Herr Bürgermeister Auinger,
der Artikel in NEWS über das Festspieldebakel in Salzburg (https://www.news.at/menschen/klassikfestival-wien-sommer-salzburger-festspiele) zeigt nur die Begleiterscheinung von Demokratiedefiziten in der sogenannten Menschenrechtsstadt Salzburg (https://www.stadt-salzburg.at/menschenrechtsstadt-salzburg). Hinweise auf Demokratiemängel (FH Salzburg wird von Stadt und Land mitfinanziert) will man sich als Belästigung verbieten (siehe email Prof. Schüll). Das Projekt (gefördert von der EU??): "Evaluation Menschenrechtsstaat Salzburg EMRES" der FH Salzburg (Prof. Elmar Schüll) hat keine Publikation erreicht, nicht einmal eine Fussnote in:
Stadtrecht § 3a, Ring-U-Bahn, U-Bahn-Station "Festspielhaus" und 800 Bürgereinwendungen zum REK 2050 fallen unter Zensur. Zensur und Claquere sind kein demokratisches Fundament, UNESCO-Schweigen kein Entscheidungskriterium. Wie lange noch fallen Redefreiheit und Mitsprache der Bürger zum REK unter Boykott, die www.ring-u-bahn.at -Station "Festspielhaus" unter Zensur? Im REK 2050 sind die Altstadt (Bewohnerschwund, Geschäfteschwund, etc.) und die Festspiele (Umbaupläne) rechtswidrig nicht enthalten!!! Quo usque tandem? Kein Plan für die Altstadt, bis Salzburg ruiniert ist? Alle wissen es, keiner darf den Mund aufmachen.
Mit Sorgen und den besten Wünschen
Dr. Heinrich Winkler
Toll sehr informativ. Danke
Lg Rudolf Gindlhumer
Bin gespannt, ob Du damit etwas ausgelöst hast! Mich würde es freuen!
LG Johanna kraft
Lieber Heinz Sichrovsky,
eine wunderbare Idee, die Sie zu meiner Freude mit ansteckendem
Enthusiasmus vorbringen. Ich erinnere mich an Zeiten, in denen es in
Wien so etwas wie einen Musiksommer gab, der die Klassik hoch hielt. Wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht, erlebte ich damals noch als Gymnasiastin die junge Elisabeth Leonskaya bei einem Konzert anlässlich dieses Musiksommers. Sie hat übrigens vor wenigen Tagen mit der Camerata Salzburg dem Publikum eine wahre Sternstunde beschert. Auch die Wiener Festwochen feierten dereinst die Götter der Klassik, ganz anders als man jetzt unter großem Getöse die "Republic of Gods" ausrufen wird.
Ein Wiener Klassikfestival im Sommer mit den allerbesten Künstlern wäre tatsächlich eine großartige Sache. Allein mir fehlt der Glaube, denn die Kulturpolitik ist derzeit weiß Gott in eine andere Richtung gebürstet. Also nehme ich Ihr Angebot an und frage Sie gerne, weshalb Sie diesbezüglich ein Grundvertrauen in Michael Ludwig haben.
Wie immer mit herzlichen Grüßen Riki Pacik
PS. Gratulation zu der wunderbaren erlesen-Ausgabe mit Norbert Gstrein und Anna Felnhofer. Eine Gespräch über Bücher auf diesem Niveau ist auch eine Sternstunde.
Spitzentöne: Nach Latein muss Deutsch gerettet werden (09.04.2026)
Dieser Beitrag ist ursprünglich in der News-Printausgabe Nr. 15/2026 erschienen.
Lieber Herr Sichrovsky,
Sprache wird ja nicht nur geschrieben, sondern auch gesprochen - und hier setzt meine heftige Kritik am ORF an: Unser (bezahlter) Staatsrundfunk mit Bildungsaufgabe hätte die Aufgabe, besonders sorgfältig mit unserer Sprache umzugehen. Stattdessen werden selbst in redaktionellen Beiträgen (also vorbereitet und abgelesen) aktiv und passiv dauernd verwechselt, was teilweise zu grotesken Umkehrungen der gewünschten Aussagen führt.
Ein besonderes Kapitel ist das widerliche moderne Füllwort "AM". Dass es Profi-Interviewpartner häufig benutzen, dafür kann der ORF nichts (das scheint der allgemeinen Sprachverblödung geschuldet!?), aber dass es die ORF-Profis dauernd (am Beginn und irgendwo in der Mitte eines Satzes) in den Mund nehmen ist höchst unprofessionell und wäre m.M dringend abzustellen!
Origineller Negativ-Rekord in einer Kultursendung des ORF: Die Moderatorin sagte zu Beginn eines Satzes "AM" und musste dann nochmals am sagen, weil sie ein Datum bekanntgeben wollte.
Deutsch ist eine ausdrucksstarke und sehr differenzierte Sprache und benötigt daher keine neuen blöden Füllwörter, das gute alte "ÄH" wäre für Nachdenkpausen sicher ausreichend,
meint Ihr Robert Köck
Lieber Heinz Sichrovsky,
falls jemand geglaubt haben sollte, dass mit der Bestellung der allseits begrüßten und gelobten Karin Bergmann zur Festspielintendantin Ruhe in Salzburg einkehren könnte, dürfte sich geirrt haben. Einem "Presse"-Artikel ist zu entnehmen, dass eine Sponsorengruppe, die sogenannte "Passauer Runde"ankündigte, ihre Festspielförderungen abzuziehen. "Der Umgang mit Markus Hinterhäuser, die Art und Weise, die Gründe seiner Absetzung aus seinem Amt sowie die unsäglichen, einhergehenden Demütigungen seiner Person sind für uns absolut inakzeptabel", heißt es da in einem Offenen Brief u.a. an das Kuratorium. "Bravo!" möchte man sagen. Vielleicht fällt dem Herrn Bürgermeister mehr zu dieser Protestnote ein als "netter Versuch", wenn es diesmal um Sponsorengelder geht. Das Memorandum der Künstler, dem noch einmal Nachdruck verliehen wurde, hat ihn wie alle anderen Kuratoriumsmitglieder nicht sehr beeindruckt. Was, wenn vielleicht auch andere Sponsoren auf eine ähnliche Idee kommen? Ohne Not hat man sich in diese Lage gebracht, Karin Bergmann wird es schwer haben. Aber auch die Kolumne "Moment" von Conny Bischofsberger in der heutigen "Krone" hat es in sich. Hier wird das ZIB-Interview von Karin Bergmann analysiert und dabei kommt es zu folgender Passage: "Über die Causa wurde der Mantel des Schweigens gebreitet. Genau dieses Stillschweigen führt dazu, dass umso heftiger getuschelt wird. Was kann so ein Vorstoß schon bedeuten? Machtmissbrauch? Vorwürfe sexueller Belästigung? Dass es Letzteres gab, schwang auch in der ZIB mit, und Karin Bergmann sagte dazu etwas Grundlegendes: sie sehe anomyme Vorwürfe, die erst nach vielen Jahren erhoben würden, als "wirkliche Gefahr für die Arbeitskultur", weil sich Betroffene nicht direkt wehren könnten. Damit hat sie allgemein natürlich recht. Im Falle Hinterhäuser ist diese Passage in der "Krone" aber ein weiterer Schritt zur öffentlichen Vernichtung. Ist der Wüterich vielleicht auch ein noch Unhold? Wenn Stillschweigen von beiden Seiten vereinbart wurde, dann sollte auch still geschwiegen werden. Von allen. Im Besonderen aber von Personen, die sich hinter der Anonymität verstecken. Ich frage mich, ob es neben der oft zitierten "Schmierenkomödie" auch eine "Schmierentragödie" gibt. In Salzburg vielleicht schon. Wie gesagt: Karin Bergmann wird es schwer haben.
Ich grüße Sie wie immer herzlich, schönen Abend Riki Pacik
sg hr sichrovsky,
nachdem sie - nach der vollkommen überzogenen "pro latein" aktion - sich als "sieger" fühlen können, haben sie sich endlich - aber fast schon zu spät - des deutsch-unterrichts angenommen!
schon im kindergarten und in der volksschule fehlt es hier gewaltig.
"jugendsprache" mit ca 100 vokabeln herrscht hier vor und nach der pflichtschule beherrschen ca 25 % der "absolvent/innen" vielleicht noch 200 - 300 weitere wörter der "dt allgemeinsprache".
sogar zum verstehen der brüll-schlagzeilen der schlimmsten boulevard-presse braucht man mindestens 1500 wörter....
und die sind dann auch wahlberechtigt und entscheiden über unser und ihr eigenes schicksal, ohne zu kapieren, was sie damit anrichten können.
aber grosso modo werden sie vernünftiger als wir alle befürchten und "kriegen sich ein", wie unsere liebsten "feinde" im norden zu sagen pflegen.
hoffen wir das beste!
hg
ihr w seles
Lieber Herr Heinz Sichrovsky,
nach vielen, vielen treffsicheren Kritik- und Anhaltspunkten in den vergangenen Monaten, ist es mir ein besonderes Anliegen, Ihnen ein aufrichtiges DANKE für die offenen Worte und Sachzusammenhänge auszusprechen.
Nur nicht mundtot machen lassen,
wünscht Ihnen
Heinz Koschutnig
Timna Brauer: „Bei den Nachbarn Israels ist 'Mein Kampf' ein Bestseller“ (08.04.2026)
Bewundernswert die Frau Brauer, sowie ihr Vater. Danke
Viele liebe Grüße!
Rudolf Gindlhumer
Heinz Sichrovsky verteidigt Kunst und Kultur: Salzburg: Das Festspielkuratorium muss entpolitisiert werden. Sofort! (08.04.2026)
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Sehr geehrter Herr Sichrovsky,
danke für Ihre scharfsinnigen Artikel im Wochenmagazin NEWS und die anregend-offene
Leserbrief-Debatte!
Der Kultur wegen bin ich aus Deutschland nach Salzburg gezogen. Der Skandal um den verdienstvollen Intendanten Markus Hinterhäuser erschüttert mich, denn ich bin in seinem Alter.Titelte NEWS nicht in der Corona-Krise "Der König von Salzburg"? Und jetzt soll plötzlich alles vorbei sein?
Mozart und die Erzbischöfe, Salzburg war immer schon ein Ort der Intrigen, weshalb die Wochenzeitung DIE WOCHE aus Hamburg, mittlerweile eingestellt, der Mozartstadt in einer Dachzeile auf dem Cover
das Etikett "Intrigenstadl" verpasste. Doch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann man sich einen derartigen Eklat kaum leisten. Leider werde ich den Verdacht nicht los, dass der Bericht auf SPIEGEL ONLINE, der zum sofortigen Rücktritt führte,
vom Festspielkuratorium selbst lanciert war, was zu beweisen wäre. Qualifizierte Intendanten
liegen nicht gerade auf der Strasse, zumal sie dann an der Hundeleine der Landeshauptfrau laufen müssen! 🐕 Es geht steil bergab mit der Festspielstadt, Mozart weint bittere Tränen in seinem Armengrab.//
Mattsee, den 14. April 2026
KARIN WÖRNER
Lieber Heinz Sichrovsky
abgesehen von der großen Freude über Orbans Wahlniederlage wurde ich heute gerade vom Standard mit kleinen Aufmerksamkeiten erfreut. Einmal wirklich, denn die "Passauer Runde" ist auch im Standard angekommen.
"Sponsoren -Protest gegen Aus für Hinterhäuser" lautet die Überschrift.
Eine andere Mitteilung "erfreute" mich allerdings gar nicht. Es geht um den durchaus entbehrlichen ESC. Im offiziellen Eurovision-Shop kann man sehr preisgünstig Flaggen kaufen inklusive Brandschutzzertifikat. Die Auswahl ist groß und reicht sogar bis zur nordkoreanischen Flagge. Das Interesse an dieser Flaggge dürfte aber gering sein. Aber zu meiner Überraschung dürfen auch Flaggen von Palästina , ebenso mit Brandschutzzertifikat gekauft werden. Das wäre eigentlich gar nicht nötig, denn "From the river to the sea" steht ja genug Löschwasser zur Verfügung. Beim ESC 2024 in Schweden waren palästinensische Flaggen noch verboten, lese ich da im Standard. Was hat sich seither so grundlgend geändert, dass sie jetzt offiziell gekauft werden können?
Die Vorstellung von Palästina-Fahnen schwingenden Antisemiten durch Wien auf dem Weg zur Stadthalle bereitet mir Sorge. Was haben wir uns da nur eingehandelt?
Mit lieben Grüßen Riki Pacik
Lieber Heinz Sichrovsky,
wie oft waren Sie in Regensburg im Theater? Es hat den OPER! AWARD 2026 für seinen Spielplan und seine Risikofreude erhalten. Zu Recht. Daran könnten sich viele größere, finanziell besser ausgestattete Häuser ein Beispiel nehmen. Und Sebastian Ritschel, der Regensburger Intendant und Operndirektor, hat schon seit seinen Anfängen in Görlitz, zunächst als Regisseur, entscheidend dazu beigetragen. Das darf man würdigen. Er will ja nicht Intendant der Salzburger Festspiele werden. Was diese angeht, kann ich Ihre Wut auf die in der Causa Hinterhäuser zuständigen Politiker gut nachvollziehen. Vorsicht allerdings würde ich empfehlen gegenüber dem Beispiel einer aus "hochkarätigen" (will sagen: superreichen) Persönlichkeiten bestehenden "Passauer Runde", die den Salzburger Festspielen wegen der Entlassung Hinterhäusers die bisher gewährten Zuschüsse entziehen will. Sie decouvriert das Märchen von den interesselosen, keinen Einfluss nehmenden Sponsoren einmal mehr als dreiste Lüge. Und wenn solch eine Runde aus Passau, 120 Kilometer südöstlich von Regensburg, anstelle der Politiker Personalentscheidungen zu fällen beansprucht, sei daran erinnert, dass sie, im Gegensatz zu Politikern, nicht abwählbar ist. Das ist keine Kleinigkeit. Aber wem sag ich das. Die Gründerin der Passauer Runde hat Ihrer Zeitschrift ja verraten, in welchen Kategorien sie denkt: "Hoffentlich lässt er sich den Rausschmiss sehr teuer vergolden, dass sie so richtig zahlen müssen, dann kommen nämlich Fragen auf, Fragen von den Steuerzahlern, vom ganz normalen Bürger,… da bin ich dann sehr gespannt, wie das Kuratorium reagiert und was denen dann als Ausrede einfällt…." Erpressung statt Protektionismus? Das kann doch nicht die Alternative sein. Sag ich mir am Abend, an dem sich hinten in Ungarn entscheiden soll, wie es um die Demokratie bestellt ist.
Mit herzlichen Grüßen
Thomas Rothschild
sehr geehrter heinz sichrovsky,
die jetzige bestellung der hochgeschätzten karin bergmann,die vorangegangene wunschbesetzung derselbigen von herrn hinterhäuser, mit der folge seiner ablöse, dürfte aus schilda übernommen worden sein. ein treppenwitz, wenns nicht so traurig wär. herzliche grüße andrea rest Von meinem iPhone gesendet
Icf freue mich auf jedes Email von Ihnen und kann Ihnen daher zu Ihren so gelungen Formulierungen
nur gratulieren !
Sie schreiben so intelligent , spitzfindig , ironisch , zutreffend .....
Bitte , unbedingt weiter so ! !!
Freundliche Grüße !
Mag.Ulrike Engl
Sehr geehrter Herr Sichrovsky ….. ich schätze Karin Bergmann sehr – nur dass sie jetzt den Intendanten- Job annimmt verstehe ich absolut nicht.
Ich finde es sehr illoyal gegenüber Hinterhäuser (sie hatte auch ein offensichtlich sehr schwieriges Gespräch mit Ihm), in Gmunden kann sie voll
gestalten – in Salzburg verwaltet sie 2 Jahre Hinterhäuser-Programme (wenn man davon ausgeht , dass 2027 im November verkündet wird,
muss das Programm fertig konzipiert und eigentlich festgezurrt sein) – und hat die Umbauten am Hals. Warum? …..doch aus Eitelkeit,
das wichtigste Festival der Welt zu leiten? Darüber sollte sie mit ihrer Vita erhaben sein. Auch macht das Kuratorium mit Ihrer Bestellung auch
keine glückliche Figur (um die Bezeichnung Nestroyposse zu vermeiden)….
Und wenn Sie längerfristig weitermachen will, sollte sie sich bei der Neuausschreibung bewerben – dann ist auch das Kuratorium glücklich –
…und dann kann sie ebenfalls 2027 bereits antreten…..
Trotzdem wünsche ich Ihr aus ganzem Herzen Viel Glück!!!
Dr. Otto Schwarz
Hallo Heinz,
ich glaube es wäre angebracht den „Trump of the Day“ zu kreieren und zu verleihen.
Da gibt es sicher einige Kandidaten, bzw. Kandidatengruppen, national und international.
In allen Bereichen.
Frisuren egal.
Liebe Grüße
Hans
Lieber Heinz Sichrovsky !
DANKE ! Wie immer punktgenau !
Übrigens besuche heute die Kammerspiele – Leonce und Lena – bin schon neugierig – natürlich auch auf Ihre Kritik !
♥lichst
Gunnar G.
Salzburger Festspiele: Karin Bergmann wird Interims-Intendantin (07.04.2026)
werter hr sichrovsky,
wenn ich auch im manchem, machmal vielem, mit ihnen übereinstimme, verwehre ich mich doch gegenüber ihrem, dumm zu nennenden, generalvorwurf, dass personalberater generell zu blöd und unfähig seien, künstlerische funktionen besetzen zu helfen.
viele (personal)berater sind international sehr stark vernetzt, als mäzene und berater von künstlern, museen etc, auch wenn ihnen das bis jetzt entgangen zu sein scheint. man muss halt auch über die wiener theaterblase hinaus schauen können.
außerdem: berater sind berater und nicht entscheider! zumindest sollten sie das immer bedenken!
vielleicht sollten sie sich mit den in österreich international tätigen (auch österreichischen) management-beratungen kurzschließen, um sich zu informieren, wie personalberatung wirklich funktioniert.
sie sind alle leicht im internet zu finden, zur not auch über die wirtschaftskammer österreich (WKÖ).
und dass politiker/innen generell höchst qualifiziert für solche entscheidungen seien (siehe jetziges kuratorium der salzburger festspiele), ist doch wohl höchst unbewiesen.
ihr w seles
An Stelle von Frau Bergmann hätte ich es nicht gemacht. Herr Hinterhäuser tut mir leid. Denke nicht das er in Salzburg auftreten wird. Rg
Wir sind alle fassungslos, wie geschmacklos ist das vom Kuratorium, wenn sie die Bergmann als Interimsintendantin bestellen…
Die Frau, welche Markus als Schauspielchefin wollte, nimmt jetzt seinen Platz ein, sorry auch kein feiner Zug von Fr. Bergmann… oder sehe ich das falsch???
Loyalität von Bergmann gegenüber Markus sieht anders aus.
Die Dame kommt vom Sprech-Theater, hat wahrscheinlich wenig Ahnung von Oper oder?????
Romeo Castellucci wollte doch die Tage eine Petition für den Verbleib von Markus einbringen, ich denke das Kuratorium hat die Panik bekommen und in einem Schnellgang die Bergmann aus dem Hut gezaubert. Wir sind alle fassungslos und traurig, Markus ist am Boden und die dummen Leute aus dem Kuraotrium trampeln genüslich aufihm rum.
Viele Grüße, N. N.
Heinz Sichrovsky verteidigt Kunst und Kultur: Kompliment an Schellhorn – aufstehen für die Literatur (03.04.2026)
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Lieber Heinz Sichrovsky,
es dürfte Sie nicht wundern, dass ich Ihre Sympathie für Sepp Schellhorn teile. Er ist DIE Ausnahmeerscheinung bei den NEOS. Deshalb hat man ihn wahrscheinlich auch im Außenministerium platziert mit einer nahezu unlösbaren Aufgabe. Quasi Innenpolitik von außen. Mir ist aufgefallen, dass Kritik an ihm meist von den Männern in seiner Partei kommt. Die Chefin im Außenministerium scheint mit ihm besser zurecht zu kommen.
Vielleicht hat sie ihm auch deshalb im Außenministerieum Asyl gewährt.
Aber Scherz beiseite. Ich teile auch Ihre Meinung, dass Sepp Schellhorn der weitaus bessere Kultuminister wäre. Gut, böse Zungen behaupten ja, das ist bald einer. Aber Schellhorn hätte das Gespür für die Kunst und die Künstler, weil er, wie Sie sagen, ein Liebender ist. Was ihn nicht davor schützt, dass er vom Boulevard seit Amtsantritt dauergeohrfeigt wird. Das hat er mit dem tatsächlichen Kulturminister gemein.
Aber er wäre auch ein weitaus besserer Bildungsminister, womit ich beim zweiten Teil Ihres Newsletters wäre. Die Literatur wäre bei ihm sicher gut aufgehoben. Er würde im Gegensatz zu Minister Wiederkehr sehr wohl verstehen, dass die Literatur ein unverzichtbarer Bestandteil der Bildung sein muss. Und zwar von Kleist und Brecht bis Jelinek und Menasse und alle Bedeutenden davor und danach! Ich bin fest davon überzeugt, dass die Unterzeichner der Latein-Petition ein wachsames Auge auf das weitere Tun des Bildungsministers haben werden. Der Erfolg macht ja auch stark.
In diesem Sinne grüße ich Sie wie immer herzlich und wünsche frohe Ostern, Riki Pacik
Bravo
Rudolf Gindlhumer
Lieber Heinz Sichrovsky !
DANKE! Punktgenau !
Ihnen und Ihrer Familie Frohe Ostern !
♥lichst
Gunnar G.
Spitzentöne: Heinz Sichrovsky gegen Journalisten als Komplizen des Salzburger Festspielskandals (01.04.2026)
Dieser Beitrag ist ursprünglich in der News-Printausgabe Nr. 14/2026 erschienen.
Die Salzburger Festspiele können auf ihre Freunde zählen
War eh höchste Zeit, dass sich die Festspielfreunde zur Sache melden.
Beste Grüße
Jutta Müller
Die Salzburger Festspiele können auf ihre Freunde zählen
Danke für das Schreiben. Viele von uns, darunter auch ich, schätzen Markus Hinterhäuser sehr und bedauern die Art und Weise, wie durch eine provinzpolitische, peinliche Posse, sein Rücktritt erzwungen wurde.
Ich freue mich trotzdem auf sein letztes, ganz wunderbares Festspielprogramm und werde durch häufigen Besuch meine Wertschätzung mit Markus Hinterhäuser dokumentieren.
Interessant wird, wie sich diese in den Eröffnungsansprachen der Herrschaften Edtstadler, Babler und Hammer niederschlägt.
Jutta Müller
Die Salzburger Festspiele können auf ihre Freunde zählen
Sehr geehrte Frau Müller,
die Ereignisse der vergangenen Wochen rund um die Salzburger Festspiele haben viele von uns überrascht, manche verunsichert und nicht wenige tief betroffen. Die zahlreichen Rückmeldungen zeigen, wie groß die Verbundenheit der Freunde mit „ihren“ Festspielen und dem langjährigen Intendanten Markus Hinterhäuser ist.
Mit ihm verlässt eine Persönlichkeit die Salzburger Festspiele, die das Festival über viele Jahre hinweg mit künstlerischer Klarheit, Mut und großer intellektueller Tiefe geprägt hat. Sein Wirken zeichnete sich durch eine außergewöhnliche Verbindung aus visionärem Denken und feinem Gespür für die Kraft von Musik und Theater sowie für künstlerische Qualität aus. Seine Programme haben berührt, herausgefordert, begeistert und die besondere Stellung der Salzburger Festspiele in der Welt gefestigt. Dafür gebühren ihm unser aufrichtiger Dank und höchste Anerkennung.
Nun stehen die Salzburger Festspiele vor einer Phase der Neuorientierung. Solche Momente sind für jedes große Unternehmen herausfordernd, da sie nicht nur einzelne Personen betreffen, sondern die Institution in ihrer Gesamtheit. Umso wichtiger ist es, sich auf das zu besinnen, was bleibt, die Kraft der Kunst und die Gemeinschaft all jener, die den Festspielen verbunden sind: Künstlerinnen und Künstler, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ganz wesentlich Sie, unsere Förderer und Mitglieder.
Ihre Unterstützung bildet das Fundament dieser Institution und ist gerade in Zeiten des Übergangs von besonderer Bedeutung. Als essentieller Teil dieser Gemeinschaft geben Sie den Festspielen durch Ihre ideelle und materielle Verbundenheit Stabilität. Dafür danken wir Ihnen gerade zu diesem Zeitpunkt sehr herzlich.
Wir sind überzeugt, dass die Salzburger Festspiele auf dieser Grundlage auch kommende Herausforderungen erfolgreich bewältigen werden, und hoffen sehr, dass Sie diesen Weg weiterhin gemeinsam mit uns gehen.
Mit herzlichen Grüßen
KR Heinrich Spängler
Präsident
Sehr geehrte Frau Edtstadler,
Sehr geehrter Herr Auinger,
im Auftrag der unterzeichneten KünstlerInnen übermittle ich Ihnen ein Schreiben zu Ihrem Umgang mit den Festspielen, ihren Mitwirkenden und dem von Ihnen beurlaubten Intendanten Markus Hinterhäuser (Anhang).
Ich ersuche Sie im Namen der KünstlerInnen dringend, dieses Memorandum nicht abermals ohne eine respektvolle und sachlich korrekte Antwort zu lassen.
Mit freundlichem Gruß. Sven Hartberger
Spitzentöne: Heinz Sichrovsky gegen Journalisten als Komplizen des Salzburger Festspielskandals
„Zu allem Unheil schließen sich Medien, die sich von „Klicks“ ernähren, mit sonst branchenweit geächteten Krawall-Bloggern kurz.“
Guten Morgen Herr Sichrovsky,
Gratuliere zu Ihrem Text. Trifft den Nagel auf den Kopf, nicht nur in diesem Zusammenhang. Verirrte Medien und Politik agieren immer erstaunlicher, hab das ja mal revolvierende Autogamie genannt.
Ggf. bezieht sich Ihr o. a. Zitat auch auf den Online Merker. Ich habe meine Zusammenarbeit nach fast 9 Jahren eingestellt, da ich nicht bereit bin mit unverständlich dominantem Dumpfbacken – Brüggemann im gleichen Medium zu publizieren. Meine Texte erscheinen derzeit nur noch auf Linekdin. Den aktuellen hab ich angefügt>>
Suche ggf. durchaus neue Plattform.
Alles Gute
Tim Theo Tinn
Werter Herr Sichrovsky,
In Bewunderung Ihrer spitzen Feder bemerke ich zum meinem Bedauern Mistöne, ja sogar Beschimpfungen einzelner mir unbekannter Personen. Etwas, das Sie, so denke ich in aller Bescheidenheit, nicht nötig haben.
Zur Anregung betreffend KI sei ebenfalls aus meiner amateurhaften Wahrnehmung gesagt, daß die KI-Ergänzung in einem Fach, voraussichtlich Informatik, zu allgemein gehalten ist, da der „Lehrstoff KI“ nicht fächerübergreifend, sondern fächerspezifisch angewendet, gelehrt, werden sollte.
Liebe Grüße
Hans Wagner
Sicherlich vieles richtig. Nur bei Herrn Fine bin ich mir nicht so sicher. Siehe Falter. Dort auch der Vergleich mit Frau Zimmer vom Belvedere.
Lg Rg
sg hr sichrovsky,
auch wenn ich mit ihnen keineswegs immer d'accord bin:
jedes wort ihres artikels sollte in salzburg - und in wien - auf jeder plakatwand und im orf publiziert werden als so typisch österreichisches beispiel dafür, wie provinzielle und feige großmannssucht daran ist, die reputation eines anerkannten festivals zu (zer)stören!
hg
ihr w seles
PS: das können sie ruhig veröffentlichen!


