Bienensterben von

Studie von Chemieindustrie!

„profil“ deckte auf, dass Bayer, BASF und Syngenta Bienenstudie finanzierten

Nikolaus Berlakovich im Portrait © Bild: Format Rene Prohaska Auftrag

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, beteiligten sich die drei weltweit führenden Pestizidhersteller Bayer, BASF und Syngenta mit 115.000 Euro an einer Studie der dem Ministerium unterstehenden Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES). Thema: das Bienensterben in Österreich.

Das im Vorjahr präsentierte Ergebnis der Untersuchung fiel für die Agrounternehmen gut aus: "2011 Steigerung von Bienenschäden, welche mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht durch insektizide Beizmittel verursacht waren." Im Kapitel "Maßnahmen für die Zukunft" empfahl die AGES weiterhin die "Zulassung neonicotinoider Wirkstoffe".

Umweltminister Nikolaus Berlakovich sieht darin auf Nachfrage von "profil" kein Problem: "Das war eine Bund-Länder-Kooperation. Die Wirtschaft war genauso Partner wie die Imker", sagt sein Sprecher Wolfgang Wisek. Geld steuerten die Imker freilich keines bei.

Mehr lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von „profil“ und auf profil.at

Kommentare

Willstduheute Mitmirschlafen

zahlen die steuern ??? oder nehmen die nur EU fördergelder:
Pestizidhersteller Bayer, BASF und Syngenta

Willstduheute Mitmirschlafen

österr. politiker werden ständig mit samthandschuhen angefaßt... die reporter und östrr. medien, weil befangen berichten viel zu milde....in österreich haben politiker narrenfreiheit...bestes beispiel berlakowitz...strasser, grasser, schüssel,....und und und....

mehr aufdecken !!

Gibts einen ALFRED WORM PREIS?
Muss di Nerdabteilung von NEWS noch ausschreiben

Ignaz-Kutschnberger
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Wer die Studie finanziert oder in Auftrag gibt ist nebensächlich, solange da nicht manipuliert wurde. ABER: ich persönlich habe schon diverse Funknetzbetreiber im Visier, die durch Strahlung der Sendemasten das Bienensterben womöglich ebenfalls begünstigen!!

Ignaz-Kutschnberger
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Seit dem massiven Handy-Gebrauch in den letzten Jahren kommt es auch in Korrelation dazu zu einem erhöhten Bienensterben. Ob das nicht womöglich doch in Zusammenhang steht?!

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Müsste ebenfalls untersucht werden, aber zu hoffen ist es nicht, weil dann hätt sich's in der Tat ausgesumst. Denn während bei Pestiziden sich der Großteil der Bevölkerung noch hinter die Bienen stellt, weil's für jeden durchaus vorstellbar ist, dass es auch ohne Gifte gehen müsste, würde im Falle von Funknetzbetreibern ein Aufschrei durchs Land gehen wie Sie ihn noch nicht erlebt haben und noch bevor Sie das Wort "Biene" auch nur ausgesprochen haben, würde es heißen: "Im Zweifelsfall für das Handy"...und das nicht von einzelnen Politikern und Lobbyisten, sondern von 90% der Bevölkerung. Also hoffen wir, dass sich das nicht verifizieren lässt, denn dann wäre jede Chance für die Bienen dahin.

Na so eine Überraschung aber auch!
Als ob Drittmittelfinanzierungen nicht auch bei uns schon Gang und Gäbe wären.
Und ich weiß ich wiederhole mich, aber raus mit den Wirtschaftskasperln aus staatlichen Universitäten und Forschungseinrichtungen, wer Anwendungsforschung will richte ein Labor ein und beschäftige eigene Wissenschafter.Die Universität ( und in diesem Fall auch die AGES) ist kein Wasserträger für Profitinteressierte. Und sowenig wie ich Pharmakologen, die von der Industrie abhängig sind, auf einem Lehrstuhl sitzen haben will, weil die kritische Beurteilung nicht mehr gegeben ist,wenn das Medikament von der Firma kommt,die das Institut finanziert, sowenig will ich einen Chemiekonzern, der eine Studie in der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit mitfinanziert.

Aber unsere Genies in der Politik sind ja gerade auf bestem Wege die Unis und Forschungseinrichtungen weiter auszuhungern und industrieabhängig zu machen, damit dann in absehbarer Zeit überhaupt niemand mehr da ist, der unabhängig ist und in der Sache widersprechen kann. Aber geht's der Wirtschaft gut, geht's uns allen gut, nicht wahr?

Und for the reccord: Artenschutz heißt Finger weg von Ökosystemen und nicht wie verteilen wir die Kohle aus der Nutzung biochemischer Substanzen.Und wenn es die Spezies/das System gefährdet hat nicht genutzt zu werden, fertig. Kinderschutz ist ja auch keine Diskussion darüber wer an den Kinderpornos verdient.
Eine Welt hirnweicher Betriebswirte!

Nur mit dem Unterschied, dass die Imker finanziell nicht so potent sind wie die Konzerne und daher keine Studie finanzieren können, die "Bienenfreundlich" ist. Und Sie sehen da keinen Konflikt? Packen Sie Ihr Pinkel sie "Giftminister" weil Ihnen dürfte es an jeglichem Gefühl, Sachen objektiv zu beurteilen, fehlen!

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