Spitzentöne: Heinz Sichrovsky trotzt einem herausfordernden Jahr (07.01.26)
Dieser Beitrag ist ursprünglich in der News-Printausgabe Nr. 01+02/26 erschienen.
Sehr geehrter Herr Sichrovsky,
diesmal gebe ich Ihnen nicht bei allem recht, vor allem was Babler
anlangt. Nicht nur dass er kein Kunstverständnis aufweist, der hat
überhaupt kein Verständnis bzw. Verstehen für irgendetwas. Total
ungebildet und blabelt permanent Unverständliches. Der ist eine Schande
für dieses Land und ein Hemmschuh bei der Lösung wichtiger Probleme in
meinen Augen.
Und die KPÖ - auch wenn sie nur auf 2 Prozent kommen - unterscheidet
sich in nichts vom rechtsextremen Rand.
Leider ist die ÖVP derzeit auch zu vergessen. Es gibt überhaupt keine
Politiker mehr vom Schlag eines Kreisky oder Schüssel. Da kann ja nichts
weitergehen.
Und das Rote Wien - nein danke! Die können ja nur Schulden anhäufen und
Fremde statt die autochthone Bevölkerung unterstützen.
Weiters glaube ich, dass die so genannte Neutralität nicht mehr
zeitgemäß ist und uns letzten Endes bei diesen Verrückten im Osten und
im Westen nicht helfen wird.
Eine Gesamtschule hätte meiner Meinung nach die Vorteile, dass sich
jemand um die Kinder, die sonst allein gelassen werden, kümmert und die
Handyzeit reduziert wird, die verblöden ja sonst gänzlich.
Was Altgriechisch und Latein betrifft, bin ich ganz bei Ihnen. Der
Gedanke, dass keine dieser Sprachen mehr unterrichtet wird, ist
erschreckend!
Jedes diesbezügliche Wort in Ihrem Absatz unterstreiche ich hundert Mal.
Auch mir wird angst um den kulturellen Gesamtbefund. Aber - wie schon
oben ausgeführt - was will man von einem Babler und der Stadt Wien
bezüglich kompetentes Personal, Song Contest etc- zulasten der von Ihnen
angeführten kulturell wichtigen Einrichtungen. Dass ersterer für die
Sparte Kultur zuständig ist, ist ja der Witz des Jahrzehnts!
Wovor auch mir am meisten graut, ist eine blaue (Anti)Kulturpolitik. Ich
möchte gar nicht daran denken, was dann alles verloren ginge.
Ich hoffe, Sie verstehen auch meine Ansichten.
Mit bangen Grüßen
Susanne Neuer
Sehr geehrter Herr Sichrovsky,
Wäre schön, einmal auch aus den Bundesländern etwas zu hören!!!
Liebe Grüße
Christine Nemeth
Lieber Heinz Sichrovsky !
Guten neuen Jahresbeginn zu wünschen !
Haben Sie Dank für den Newsletter !
So viele Vorstellungen gesehen und teile Ihre Meinung punktgenau ! Josefstadt natürlich alles schon bis Spielzeitende gebucht ( teilweise mehrfach ) . Liliom an der Burg – herrlich – sehr interessant mit weiblichem Liliom – hätte mir das nicht so vorgestellt – aber die Reinsperger kann zur Zeit wohl fast alles spielen !
Was macht Habjan an der Staatsoper ? Simone ?
Wie hat Ihnen das Neujahrskonzert gefallen ?
♥lichst
Mit freundlichen Grüßen,
Gunnar Grässl
Sehr geehrter Herr Sichrovsky, auf diesem Weg die besten Wünsche, Gesundheit, für das neue Jahr !
Verbunden mit Dank für Ihre Nachrichten gedruckt NEWS und, soeben, via Mail. Immer Höhepunkte im Leben !
Rainer Künzel aus München
PS: ein paar Tage Vienna stehen an, und ich bin glücklich über Ihre Nachricht soeben.
Ein Besuch im Theater, neben Albertina & Co., muss sein ! Dank Ihrer Hinweise erübrigt sich die Suche, perfekt ! obwohl in der Josefstadt, wie auch am Akademietheater, nichts anbrennen kann (Richard lll ist überbucht, im Feuilleton bei uns nicht gerade mit Lob bedacht …).
Christkindl hat mir auf den Gabentisch Bruckner Nr.9 mit meinen Lieblingsdirigenten CT und den Wienern (Edition Salzburger FSpiele) gelegt. Da bleiben keine Wünsche offen ! d‘accord ? RK


