EU-Wahl von

Zittern nach Europa

Neue Umfrage: Desinteresse und Protest gegen die Regierung in Österreich

EU-Wahl - Zittern nach Europa © Bild: APA/Neubauer

Eugen Freund kämpft für die SPÖ um Platz eins. Doch Othmar Karas (ÖVP) und Andreas Mölzer (FPÖ) können es auch noch schaffen. Ihre eigentlichen Gegner heißen aber: Desinteresse und Protest gegen die Regierung in Österreich.

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Wer in diesen Wahlkampf zieht, wird rasch lernen, was "Startnachteil“ in der Politik bedeutet. Am 25. Mai wählt Österreich seine 18 Abgeordneten zum Europaparlament. Doch die Ausgangslage ist für fast alle Parteien und KandidatInnen heikel. Zwar zeigt die aktuelle Sonntagsfrage eine knappe Führung der SPÖ vor der FPÖ, die sich gegenüber 2009 fast verdoppeln würde, und der ÖVP, die stark verlieren würde. Doch der schwierigste Gegner im Wahlkampf ist die Skepsis der Wähler.

Das Marktforschungsinstitut "meinungsraum.at“ befragte für NEWS 800 WählerInnen zu ihrer Einstellung zur EU-Wahl und danach, welche Motive bei der Entscheidung ausschlaggebend sein werden.