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Immobilienpreise in Österreich steigen weiter

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©Pixabay, Mohamed Hassan

Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind groß: Während Tirol beim Wohnen an der Spitze liegt, bleibt das Burgenland deutlich günstiger.

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Die Angebotspreise am heimischen Immobilienmarkt haben im ersten Halbjahr 2026 weiter zugelegt. Eigentumswohnungen verteuerten sich im Schnitt gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5 Prozent auf 6.248 Euro pro Quadratmeter, wie aus einer aktuellen ImmoScout24-Analyse hervorgeht, die mehr als 180.000 Inserate ausgewertet hat. Für Einfamilienhäuser wurden im Schnitt 4.187 Euro pro Quadratmeter verlangt – ein Plus von 4 Prozent.

Wachsendes Angebot

Joseph Obiegbu, Chef von ImmoScout24 Österreich, sieht eine moderate Preisentwicklung und ein wachsendes Angebot. „Der regionale Vergleich zeigt jedoch erhebliche Unterschiede. Je nach Lage kosten Immobilien doppelt so viel wie in anderen Regionen.“

Eine Eigentumswohnung mit 70 Quadratmetern wird in Österreich im Schnitt um 437.000 Euro angeboten – jedoch unterscheidet sich der Kaufpreis je nach Bundesland „erheblich“, heißt es in der Aussendung. „Während im Burgenland durchschnittlich rund 277.000 Euro zu bezahlen sind, überschreitet Tirol mit 508.000 Euro als einziges Bundesland die 500.000-Euro-Grenze.“

Tirol bleibt teuerstes Pflaster

Der Quadratmeterpreis für eine Tiroler Eigentumswohnung stieg im ersten Halbjahr 2026 um 4 Prozent auf 7.259 Euro. Es folgen Vorarlberg (6.937 Euro/unverändert), Wien (6.729 Euro/+2 Prozent) und Kärnten (5.322 Euro/+7 Prozent). In Niederösterreich und Oberösterreich kostet eine Eigentumswohnung mit 70 Quadratmetern 338.000 Euro bzw. 336.000 Euro (jeweils +3 Prozent), in der Steiermark verteuerten sich Eigentumswohnungen um 4 Prozent auf 316.000 Euro.

Am teuersten ist der Hauskauf auch weiterhin in Tirol – dort wurden im ersten Halbjahr Häuser im Median um 8.279 Euro pro Quadratmeter angeboten (+8 Prozent). In Wien und Salzburg kostete der Quadratmeter durchschnittlich 6.616 Euro (+1 Prozent) bzw. 6.250 Euro (+2 Prozent). Vorarlberg zählt mit 5.677 Euro pro Quadratmeter laut ImmoScout24 ebenfalls zu den „hochpreisigen“ Bundesländern.

Vergleichsweise erschwinglich waren die Häuser in Niederösterreich (3.724 Euro/+1 Prozent), Oberösterreich (3.495 Euro/+1 Prozent), Kärnten (3.325 Euro/unverändert) und der Steiermark (3.058 Euro/–2 Prozent). Im Burgenland blieb trotz eines Plus von 8 Prozent mit 2.641 Euro pro Quadratmeter das günstigste Bundesland.

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