Jeff Bezos
©Imago / AbacapressJeff Bezos hält KI nicht für einen Jobkiller. Der Amazon-Gründer erwartet vielmehr Arbeitskräftemangel – und will umweltschädliche Industrien langfristig ins All verlagern.
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Amazon-Gründer Jeff Bezos rechnet durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) mit einem Arbeitskräftemangel statt mit dem Verlust von Arbeitsplätzen für Menschen. Er widerspreche der Sorge, dass KI den Menschen überflüssig mache, sagte Bezos am Mittwoch auf der Technologiekonferenz VivaTech in Paris. Er glaube vielmehr, dass die Technologie einen Mangel an Arbeitskräften verursachen werde.
Die Menschen hätten unendlich viele Aufgaben und seien derzeit durch Barrieren eingeschränkt, die durch KI abgebaut werden könnten. Viele Umfragen rund um den Globus zeigen hingegen, dass die Mehrheit der Menschen einen Verlust von Arbeitsplätzen durch einen verstärkten KI-Einsatz fürchten.
Umweltschädliche Industrien ins All
Neben KI sprach der viertreichste Mensch der Welt, dessen Vermögen auf rund 250 Milliarden Dollar geschätzt wird und der sich auch im Bereich der KI engagiert, über seine Raumfahrtpläne. Ein Ziel der Erkundung des Alls sei es, umweltschädliche Industrien von der Erde wegzubewegen, sagte der Gründer des Raumfahrtunternehmens Blue Origin.
Wenn die Raumfahrt zuverlässig und kostengünstig genug werde, könne die Erde in ihren Zustand vor der Industriellen Revolution zurückversetzt werden. Blue Origin konkurriert auf diesem Gebiet mit dem Unternehmen SpaceX von Elon Musk.






