Ein Friedens-Deal, wie US-Präsident Trump ihn sich vorstellt, ist nicht in Sicht.
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Israel und die USA haben am 28. Februar 2026 mit massiven Luftangriffen ihren Krieg gegen den Iran begonnen. Der Konflikt mit Tausenden Toten weitete sich auf die gesamte Region aus und hat Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, nachdem der Schiffsverkehr in der Straße von Hormuz praktisch zum Erliegen gekommen ist. Verhandlungen über ein Kriegsende stocken.
Jetzt haben sich Iran und Israel das erste Mal seit einer im April zwischen Teheran und Washington vereinbarten Waffenruhe gegenseitig angegriffen. Ein Rückblick:
28. Februar 2026
Die USA und Israel beginnen koordinierte Luftangriffe auf Nuklearanlagen, Raketenstellungen und Kommandozentren in Teheran und weiten Teilen Irans. Irans oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei wird gezielt getötet.
Der Iran reagiert mit Angriffen auf Israel und auf Golf-Staaten mit US-Militärstützpunkten. Ziele in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain, Katar und Kuwait werden angegriffen. Zudem schränkt er den Schiffsverkehr in der Straße von Hormuz ein, eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Energiehandels.
Im Süden Irans kommen durch einen Raketenangriff mehr als 200 Menschen ums Leben, darunter 168 Schülerinnen in einer Mädchenschule. Mehrere voneinander unabhängige Recherchen kommen später zu dem Schluss, dass die USA für den Angriff verantwortlich sind.
2. März 2026
Die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon beschießt den Norden Israels mit Raketen. Die Angriffe erfolgen der Schiiten-Organisation zufolge als Vergeltung für Chameneis Tötung. Israels Armee bombardiert daraufhin Ziele im Libanon.
8. März
Khameneis Sohn Mojtaba wird zum neuen Staatsoberhaupt im Iran ernannt. Öffentlich zeigt er sich danach nie. Über seinen Gesundheitszustand kursieren Gerüchte. Irans Staatsfernsehen bezeichnet ihn später als „Kriegsversehrten“.
17. März 2026
Der Generalsekretär des iranischen Sicherheitsrats, Ali Larijani, wird bei einem Luftangriff in Teheran getötet. Er war zuvor zu einer zentralen Führungsfigur im iranischen Machtapparat aufgestiegen.
28. März 2026
Die militant-islamistische Houthi-Miliz im Jemen tritt auf der Seite des Iran in den Krieg ein. Die Rebellen reklamieren Angriffe auf Israel für sich. Ihr Beschuss hält sich jedoch in Grenzen.
3. April 2026
Ein US-Kampfflugzeug F-15E wird über dem Iran abgeschossen. Die beiden Besatzungsmitglieder werden von Spezialkräften gerettet.
8. April 2026
Der Iran und die USA einigen sich kurz vor Ablauf eines Ultimatums von US-Präsident Donald Trump auf eine zweiwöchige Waffenruhe und die Öffnung der Straße von Hormuz. Zuvor hatte er dem Iran gedroht: „Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen, um nie wieder zurückzukehren.“
11. April 2026
In der pakistanischen Hauptstadt Islamabad beginnen zweitägige Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über ein dauerhaftes Ende des Krieges. Eine Einigung wird nicht erzielt.
13. April 2026
Die USA starten ihrerseits eine Blockade der Straße von Hormuz. An der Durchfahrt durch die Meerenge sollen demnach nur Schiffe gehindert werden, die einen iranischen Hafen als Start oder Ziel haben.
17. April 2026
Nur etwa einen Tag lang erlaubt der Iran Handelsschiffen die Durchfahrt durch die Straße von Hormuz.
21. April 2026
Kurz vor Ende der Waffenruhe gibt Trump dem Iran mehr Zeit für eine Verhandlungslösung und verlängert überraschend und einseitig die Feuerpause auf unbestimmte Zeit.
1. Mai 2026
Trump erklärt die am 28. Februar begonnenen Kampfhandlungen im Iran (Operation „Epic Fury“) in einem Brief an den US-Kongress für beendet. Kurz darauf wären die 60 Tage vorbei gewesen, in denen der US-Präsident eine Militäroffensive auch ohne Zustimmung des Kongresses befehligen darf.
4. Mai 2026
Die USA starten das „Projekt Freiheit“, um die vom Iran blockierte Straße von Hormuz wieder für den Schiffsverkehr zu öffnen. US-Zerstörer fahren nach US-Angaben durch die Meerenge in den Persischen Golf ein. Zwei Tage später stoppt Trump mit Blick auf diplomatische Bemühungen den Einsatz.
7. Mai 2026
Nach iranischen Attacken auf drei US-Zerstörer in der Straße von Hormuz greift das US-Militär Ziele in der Islamischen Republik an. Im Mai gibt es über Wochen neben gegenseitigen Angriffen und Drohungen auch Gespräche über ein mögliches Kriegsende. Mal ist von Fortschritten die Rede, mal von Sorgen vor einer weiteren militärischen Eskalation.
2./3. Juni 2026
Die iranischen Revolutionsgarden feuern ballistische Raketen und Drohnen auf US-Militärstützpunkte in Kuwait und Bahrain, das US-Militär wiederum greift eine iranische Militäreinrichtung auf der Insel Qeshm in der Straße von Hormuz an. Auch in den Folgetagen kommt es zu gegenseitigen Attacken.
7. Juni 2026
Erstmals nach zwei Monaten feuert der Iran wieder Raketen auf Israel. Als Grund wird die Eskalation der Kämpfe im Libanon zwischen Israel und der mit dem Iran verbündeten Hisbollah genannt. Israel fängt nach eigenen Angaben die Raketen ab, Trümmer landen am Boden.
8. Juni 2026
Trotz der Aufforderung Trumps auf einen Verzicht auf Gegenschläge reagiert Israel mit Angriffen auf Ziele im Iran. In der Hauptstadt Teheran sind Explosionen zu hören. Auch iranische Raketen fliegen erneut Richtung Israel.






