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Erneut großer Andrang bei Medizin-Aufnahmetest

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Bis zu 17.000 Bewerber stellen sich dem Test
Bis zu 16.880 Personen treten am Freitag zum Aufnahmetest für das Medizinstudium an. In einer mehrstündigen österreichweit einheitlichen Prüfung werden 1.950 Studienplätze für Human- bzw. Zahnmedizin an den Medizin-Unis Wien, Graz und Innsbruck bzw. der Medizin-Fakultät Linz vergeben. Das sind um 50 mehr als zuletzt. Bis zu 87 sind dabei sogenannte "gewidmete" Studienplätze für Aufgaben im öffentlichen Interesse.

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Erfahrungsgemäß kommen rund 80 Prozent der Angemeldeten auch tatsächlich zum schriftlichen Test. Bei diesem werden vor allem Wissen aus medizinrelevanten Fächern (v.a. Biologie, Chemie, Physik, Mathematik) und kognitive Fähigkeiten (u.a. Merkfähigkeit, Implikationen erkennen) abgefragt. Zehn Prozent des Ergebnisses hängen vom Testteil Textverständnis ab, ebenso viel vom Teil Emotionen erkennen und soziales Entscheiden. Wer sich um einen "gewidmeten" Studienplatz bewirbt, muss beim Test eine geringere Punktezahl erreichen, aber im Gegenzug nach dem Abschluss eine gewisse Zeit bei einer öffentlichen Institution (Österreichische Gesundheitskasse, Verteidigungsministerium etc.) etwa als Kassen-, Spitals-, Militär- oder Amtsarzt arbeiten.

Mindestens 95 Prozent der Studienplätze in der Humanmedizin sind EU-Bürgerinnen und -Bürgern und 75 Prozent der Plätze Studienwerberinnen und -werbern mit einem österreichischen Maturazeugnis vorbehalten.

Teilnehmende vor Beginn des Aufnahmetests für die Medizinische Fakultät Innsbruck am Freitag, 4. Juli 2025, in der Messehalle in Innsbruck.

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