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TOP 10: Best of Koreanisch

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Blick ins Addiert in Wien-Josefstadt

©TMRW Tours, Addiert

Kaum eine Ethno-Küche hat in den vergangenen zehn Jahren so rasant Fuß gefasst wie die koreanische. Zwischen Streetfood und Fine Dining zeigt sich, warum der Hype anhält.

Kaum eine Ethno-Küche hat in den vergangenen zehn Jahren so rasant Fuß gefasst wie die koreanische – und zwar in einer ganz erstaunlichen Bandbreite von Streetfood bis Fine Dining. Warum das so ist? Nun ja, da spielen K-Pop, K-Drama, K-Beauty und alle anderen popkulturellen Strömungen aus Südkorea, die via Social Media ein ganz neues, starkes Interesse an Korea generierten, sicher eine Rolle. Das sind die interessanten Adressen:

1. Addiert

Ein eigenwilliges, nicht besonders breitenwirksames, aber faszinierendes Restaurant-Konzept: Nur acht Sitzplätze, die sich um eine Art Küchen-Altar reihen, nur ein Menü zum festgelegten Zeitpunkt. Einrichtung, viele Zutaten, Kleidung des Personal stammt aus Korea, gekocht wird eine koreanisch-französische Gourmet-Fusion, die Stimmung ist sakral.

2. MoKo Lab

Ganz andere Situation hier: Der junge Dohoon „Denny“ Kim übernahm 2015 die beiden Lokale von Sohyi Kim hinter der Volksoper. Aus der kleinen Lounge machte er 2021 ein „Pocha Midnight Pub“, ein Lokal, in dem in Korea bis spät in die Nacht Reisschnaps Soju zu einfachen Snacks getrunken wird. Tatsächlich ist das Moko Lab aber eine offene Kreativküche, in der Kim koreanische Klassiker variiert oder interpretiert. Nur ein großer Tisch, Stimmung: prächtig!

3. Dodo62

Vor einem Jahr machte Chang Woo Hyun – bis dahin bei Reznicek oder Mraz & Sohn in der Küche – sein eigenes, kleines Korea-Lokal auf. Gekocht wird von seiner Mutter und ihm, kleine Karte, große Portionen, fantastischer Geschmack, so ziemlich jede Sauce, jedes Kimchi wird selbst hergestellt.

4. Seoul

Das älteste koreanische Restaurant in Österreich, klein, familiär, alles andere als hipp, dafür klassisch und bodenständig.

5. Modern Korean

Das zweite (chronologisch gesehen sogar erste) Lokal von Denny Kim. Seit 2015 wird hier eine populäre, modernisierte Korea-Küche geboten, die aber auch Puristen überzeugen kann.

6. Babida

Das Lokal im ersten Stock des Seitenstettenhofs am Schwedenplatz eröffnete 2018 vorerst inoffiziell und nur für koreanisches Publikum, was unter den Austro-Foodies natürlich ein enormes Begehren auslöste. Der Hype ist mittlerweile abgeklungen, Zuverlässigkeit kehrte ein.

7. Gaon

Extrem gute, um Authentizität bemühte koreanische Hausmannskost. Gekocht wird von der Großmutter, Spezialität ist das nur im Sommer erhältliche Mulnaengmyeon, eine kalte Rindfleischsuppe mit kalten Nudeln, Birnen, Weißrettich, Gurke und gekochtem Ei.

8. Han am Stadtpark

Auch hier ein Familienbetrieb, seit 2018 von Mutter und Tochter geführt und gewissermaßen schon eine der gut etablierten Standardadressen.

9. Blvb-blub

Die interessanteste Adresse, wenn’s um Kimchi geht. Saly und Ulrich Wolfger fermentieren in der Tat alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Ihre Kimchis stehen auch bei den Koreanern hoch im Kurs.

10. Nakwon

Koreanische Küche braucht spezielle, koreanische Zutaten. Die beiden Nakwon-Asiamärkte gelten hinsichtlich ihres Korea-Angebots als die am besten sortierte Quelle in Österreich.

Dieser Beitrag ist ursprünglich in der News-Printausgabe Nr. 24/2026 erschienen.

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