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10 Tipps für das etwas andere Grillen

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Der Ofyr-Grill ist im Prinzip eine riesige, kreisförmige Bratpfanne mit Feuer in der Mitte.

©Ofyr

Zehn Tipps für alle, die beim Grillen mehr wollen als Fleisch vom Diskonter: besondere Grills, Feuerküche, Grillprofis, gereiftes Rind und handgemachte Holzkohle.

Dass auf die Hightech-Grills oft Fleisch und Geflügel aus dem Diskonter kommen, ist die absurde Seite der allsommerlichen Grillomania. Zehn Vorschläge fürs etwas andere Grillerlebnis, und ja, Elektro- und Gasgriller sind eh praktisch, aber wir sind der Meinung, dass zum Grillen rote Glut gehört.

1. Ofyr

Ein Grill, der eigentlich eine riesige, kreisförmige Bratpfanne mit Feuer in der Mitte ist. Einfaches Prinzip, enorm viele Möglichkeiten, effektive Ressourcennutzung. Und wenn man nur Feuer damit machen will, ist er auch schön.

2. „Gerhard kocht“

Ein fantastisches Hightech-Grillgerät made in Austria. Aus verbranntem Holz werden Temperaturen bis zu Wok-fähigen 900° herausgeholt, braten und backen kann er auch.

3. Green Egg

Das dem japanischen Kamado-Keramikgrill nachempfundene Gerät veränderte die europäische Grill-Szene nachhaltig. Kein klassischer Griller, eher ein kohlebeheiztes Multifunktionsgerät, das auch extrem gut „smoken“ kann.

4. Bittermann

Wenn man in Österreich vom Grillen spricht, fällt zwangsläufig der Name Adi Bittermann. Bittermann ist ein alter Hase in Österreichs Gastro-Szene, wurde dreimal Grill-Weltmeister, bietet Kurse zu jedem nur erdenklichen Grillthema an.

5. Fernruf 7

Ganz anders, aber auch mit Feuer: Nachdem Philipp Rachinger 2018 den Mühltalhof seines Vaters Helmut übernahm, machte dieser aus einem 140 Jahre alten Stadl ein kleines, intimes, gemütliches Stückchen Spontan-Gastronomie. Im Zentrum ist der holzbefeuerte Ofen, je nach Temperatur wird darin gebacken, gebraten, gegart. Und gegessen, was gerade fertig ist.

6. Stiftsschmiede

Eines der wenigen Restaurants in Österreich, das explizit auf Süßwasserfisch spezialisiert ist, und wahrscheinlich das einzige, bei dem dieser über offener Flamme zubereitet wird. Sehr beliebt bei Hochzeitsrunden, mit etwas Glück erwischt man aber auch einen Tag ohne Trauung.

7. Adi Matzek

Der nächste Grill-Spezialist in Österreich, diesmal im Waldviertel. Adi Matzek kommt von der Fleischhauer-Seite, schon 2003 startete er die erste Grill-Schule Österreichs. Das Spektrum seiner Grill-Kurse ist enorm, man kann hier schlichtweg alles lernen, was irgendwie mit Grillen zu tun hat.

8. Klaghofer

Und nun zur Software: Klar kann man auch die Bratwürstel aus dem Diskonter auf den Grill legen, muss aber nicht. Die Ottakringer Traditionsfleischerei hat sich vor zehn Jahren auf gereiftes Rindfleisch spezialisiert, das aus der Buckligen Welt stammt und fünf Wochen im Eigenfett reifen darf. Grandios.

9. Fleischerei Eder

Die letzte Traditionsfleischerei in Favoriten hat sich vor einigen Jahren auf die Herstellung einer ganz besonderen Spezialität verlegt: Boerewors aus Südafrika, die zwar so ähnlich klingt wie unsere Burenwurst, tatsächlich aber eine rohe, gerollte Bratwurst ist, die beim Grill-Event „Braai“ in Südafrika und Namibia nicht fehlen darf (leider erst wieder am 5. September).

10. Handgeköhlte Kohle

Grillmeisterinnen und Grillmeister mit Stil greifen zur Ware, die lokal, handwerklich und nach jahrhundertealtem Verfahren aus Holz des eigenen Waldes verkohlt wird. Für besonders hohe Ansprüche bietet Familie Hochecker Grillkohle in Steakhouse-Qualität, auch Familie Wieser bietet Selektionen mit besonders großen Stücken.

Dieser Beitrag ist ursprünglich in der News-Printausgabe Nr. 32/2026 erschienen.

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