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Mehrwertsteuersenkung auf Lebensmittel kommt in Märkten an

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Die Ersparnis durch die Steuersenkung liegt pro Ware im Cent-Bereich
©APA/APA/THEMENBILD/HANS KLAUS TECHT
Mit dem 1. Juli ist die Mehrwertsteuer auf ausgewählte Grundnahrungsmittel in Österreich von 10 auf 4,9 Prozent gesenkt worden. Laut Angaben der Plattform Preisrunter gegenüber der APA betrug die beobachtete Preisreduktion am Mittwoch um 16.00 Uhr durchschnittlich 90,6 Prozent der "rechnerisch notwendigen Entlastung". Es gebe dank einer Beobachtung seit Jahresanfang auch keine Hinweise auf im Voraus getätigte Preiserhöhungen, hieß es zudem in einer Aussendung.

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Zur Methodik hieß es von der Plattform, dass in der aktuellen Auswertung ausschließlich Produkte vorkommen, deren Zuordnung auf Basis der verfügbaren Produktinformationen eindeutig möglich ist. Produkte mit derzeit nicht eindeutig beurteilbarer steuerlicher Einordnung sind vorerst nicht eingeflossen. Laut dem Gründer der von der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich unterstützten Plattform, David Wurm, wurden Preise bei allen relevanten Ketten - ob Diskonter oder Supermarkt - sowie im Online-Lebensmittelhandel verglichen. Die Stichprobe betrage knapp 7.000 Produkte, sagte er der APA.

Bei vollständiger Weitergabe der Steuersenkung würde der Preis eines Produkts am Regal um rund 4,6 Prozent sinken - bei unverändertem Nettopreis. Für Konsumentinnen und Konsumenten zählt letztlich, was am Preisschild steht. Die erste Auswertung zeige, dass ein großer Teil der Steuersenkung bereits am ersten Tag am Regal und auch in den Onlineshops sichtbar ist.

Gleichzeitig handle es sich um eine Momentaufnahme. Gerade an den ersten Tagen würden noch weitere Produktdaten seitens der Händler eingespielt. Die Beobachtung läuft daher - auch bei der NGO Foodwatch - weiter.

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