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Etwas mehr als zwei Drittel der Einnahmen kamen im Vorjahr aus Ticketverkäufen, 13 Prozent aus Shopeinnahmen sowie 15 Prozent aus Vermietungen, Verpachtungen und Veranstaltungen. Als Pacht wurden der Republik 15,3 Mio. Euro überwiesen, dazu kamen weitere 3,4 Mio. Euro an Körperschaftsteuer. In Bau- und Restaurierungsprojekte wurden 14,7 Mio. Euro investiert.
Was die Zahl der Besucher betrifft, war das Schloss Schönbrunn mit 3,96 Millionen die bedeutendste Attraktion, gefolgt vom Sisi Museum, das trotz laufender Neugestaltung mit 927.000 Gästen einen stärkeren Zulauf (plus 6,3 Prozent) verzeichnete. Rekorde knackten das Möbelmuseum Wien mit 62.000 Besuchern (plus 17 Prozent) sowie das Schloss Hof mit 308.000 Besuchern (plus 19,4 Prozent).
Als Schwerpunkt des vergangenen Jahres wurde unter anderem der Startschuss für die Restaurierung des Zeremoniensaals im Schloss Schönbrunn genannt. Im Sisi Museum werden zwölf zusätzliche Räume in den Rundgang aufgenommen, darunter fünf bisher nicht öffentlich zugängliche Weißgoldzimmer. Die Museumsfläche wächst den Angaben zufolge um rund 700 Quadratmeter, die Eröffnung des neu gestalteten Museums ist für den 19. November 2026 anberaumt.
Unter ihrem Dach vereint die Schönbrunn Group einige der bedeutendsten und meistbesuchten Kulturgüter Österreichs, darunter das UNESCO-Welterbe Schloss Schönbrunn, das Möbelmuseum Wien, das Sisi Museum mit Kaiserappartements und Silberkammer in der Wiener Hofburg, Schloss Hof und Schloss Niederweiden im niederösterreichischen Marchfeld. Auch das Kindermuseum Schloss Schönbrunn ist Teil der Gruppe. Nicht zur Gruppe gehört der Tiergarten Schönbrunn.






