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Während Wörgl und Asten verkauft werden sollen, möchte Stiegl den Standort Inzing vermieten. Die meisten Mitarbeiter sollen von Logistikpartnern übernommen werden, zudem gebe es Sozialpläne.
Kündigungen könnten aber nicht ausgeschlossen werden - das hatte Stiegl-Geschäftsführer Herbert Bauer bereits im Oktober angekündigt, erinnert etwa der ORF in seinem Online-Bericht: "Wenn es nicht so läuft, wie man es sich wünscht, ist es wichtig, dass man darauf reagiert" sagte Bauer damals. Er kündigte an Abläufe neu zu definieren.
Der Umbau in den anderen Bundesländern soll gleichzeitig den Hauptstandort in Salzburg-Maxglan stärken. Stiegl betont, dass durch diese Maßnahme hunderte Arbeitsplätze in Salzburg gesichert würden, heißt es bei "salzburg24.at". Unterstrichen werde das mit einer großen Investitionszusage: Bis 2030 soll ein hoher zweistelliger Millionenbetrag in den Brauereistandort Salzburg fließen. Zudem soll das Stiegl-Gut Wildshut als Forschungs- und Entwicklungszentrum ausgebaut werden.
Im gesamten Bundesland Salzburg sowie im Wachstumsmarkt Wien, wo Stiegl insgesamt acht Lager betreibe, bleibe die Logistik auch weiterhin in eigener Hand, zitierte die "SN" Bauer. "Die vergangenen fünf Jahre haben gezeigt, dass wir für die Gastronomie-Belieferungen dauerhaft deutlich weniger Ressourcen benötigen", betont der Manager. "Kurzum: Wir verfügen in Teilen Österreichs über eine eigene Logistik, die wir nicht mehr effizient auslasten können." Es sei damit an der Zeit, zu reagieren.
Die Stieglbrauerei mit Hauptsitz in Salzburg-Maxglan produziert zwar seit Jahren immer immer mehr Bier, doch genau so stiegen die roten Zahlen in die Höhe. 2025 gab es ein Minus von 5,2 Mio. Euo nach minus 3,8 Mio. Euro im Jahr davor. Die Gastronomie schrumpft, die Teuerung wird ebenso schlagend. Daher verkauft auch Stiegl das meiste Bier im Handel, wo die Supermärkte mit Rabatten locken und ein großer Kampf um die Marktanteile herrscht. Stiegl tritt hier unter anderem gegen die vielen Marken der Brauunion an, dazu gehören etwa Gösser, Puntigamer, Villacher und viele weitere. Auch Ottakringer mischt unter den Größeren mit.






