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A1 stellt bob ein - Tarif bleibt gleich

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©APA/APA/THEMENBILD/HARALD SCHNEIDER
Der Mobilfunk-Marktführer A1 stellt nach fast 20 Jahren seine Diskontmarke bob ein. Die Umstellung der Kunden erfolgt am kommenden Wochenende, dem 11. und 12. Juli. Die Preise und Rufnummern bleiben gleich, dafür bekommen die Kunden das Service von A1, so das Unternehmen. Das bedeutet unter anderem die automatische und kostenlose Freischaltung von 5G, Service in den A1-Shops und Zugang zum Kundenbindungsprogramm "Vorteilswelt".

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Neben der Kernmarke A1 verbleiben weiterhin Yesss, B.free, Xoxo und Red Bull Mobile im Angebot. Als Grund für die Umstellung gibt A1 eine Bereinigung ihres Angebotes an. "Mit diesem Schritt schaffen wir mehr Einfachheit, klarere Markenpositionierung und legen die Basis für zukünftige Innovationen", so A1-Vorständin Natascha Kantauer-Gansch. Die teilstaatliche, börsennotierte A1 Telekom Austria hatte im Vorjahr einen Rückgang beim Nettoergebnis von 2,2 Prozent auf 613 Mio. Euro verzeichnet. Der Umsatz legte 2025 um 3 Prozent auf 5,577 Mrd. Euro zu.

Im ersten Quartal 2026 wurde dank eines starken Wachstums in Ost- und Südosteuropa mehr Umsatz und Gewinn verbucht. Auch die Zahl der Mobilfunkkunden legte deutlich zu. Im Österreich-Geschäft habe es hingegen weniger Umsatz aus Dienstleistungen gegeben, was teilweise durch höhere Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Endgeräten kompensiert worden sei, teilte das Unternehmen im April mit.

Die Investitionen (CAPEX) der ganzen Gruppe fielen im ersten Quartal 2026 im Jahresvergleich um 26,3 Prozent auf 164 Mio Euro, wobei "der Rückgang überwiegend auf niedrigere CAPEX in Österreich zurückzuführen war", heißt es im Quartalsbericht. In Österreich sank der Umsatz um 2,9 Prozent auf 657 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Österreich fiel um 2,3 Prozent auf 222 Mio. Euro (jeweils ohne Sondereffekte).

Vor kurzem ist auch die teilstaatliche Österreichische Post in den Mobilfunkmarkt eingestiegen. Am 1. April ging die Marke "Yellow" an den Start, sie will sich durch "einfache, leicht verständliche Angebote und echte Beratung" an Ort und Stelle von den vielen Mitbewerbern abgrenzen, so Post-Chef Walter Oblin damals. Yellow nutzt das Netz der A1.

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