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"Der Vergleich der Preisentwicklung von der Steuerermäßigung betroffener und nicht betroffener Produkte zeigt, dass die Steuerermäßigung in der ersten Juliwoche in erheblichem Ausmaß an die Konsumentinnen und Konsumenten weitergegeben wurde", schreibt die Nationalbank in ihrem aktuellen "Policy Brief". Die durchschnittliche Preisreduktion entspreche "nahezu einer vollständigen Weitergabe der Steuerermäßigung" an die Verbraucher.
Durch die Steuersenkung wird die Nahrungsmittel- und Gesamtinflation laut OeNB "vorübergehend geringfügig gedämpft". Der Effekt für die Inflationsrate des Gesamtjahres 2026 würde sich auf 0,075 Prozentpunkte belaufen, wenn die aktuell beobachteten Preisreduktionen bestehen bleiben und die Steuerermäßigung nicht nur vorübergehend weitergegeben werde.
Das Webscraping-Tool der OeNB beobachtet täglich einige Tausend Lebensmittelpreise österreichischer Supermärkte. Die Nationalbank kündigte am Montag an, die Auswirkungen der Mehrwertsteuersenkung auch in den kommenden Wochen und Monaten weiter zu analysieren.
