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Unter Einbezug von suizidbedingten, auf Depressionen zurückzuführenden Todesfällen sind es gar 14 Billionen US-Dollar in der Untersuchung für 154 Länder. Für Österreich berechnet die bereits im Juli in "Nature Medicine" erschienene Studie einen volkswirtschaftlichen Schaden von rund 45 Milliarden US-Dollar zwischen 2025 und 2050. "Depression verursacht großes Leid für die Betroffenen und ihr Umfeld. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Erkrankung darüber hinaus auch erhebliche Folgen für Produktivität, Beschäftigung und langfristiges Wirtschaftswachstum hat", wurde Mitautor Prettner in einer Aussendung anlässlich des Welttages der psychischen Gesundheit am Samstag (10. Oktober) zitiert. Es gehe weniger um die Behandlungskosten als vielmehr die geringere Erwerbsbeteiligung und sinkende Produktivität von Betroffenen, die die Schäden in die Höhe treiben. Eine bessere Versorgung psychischer Erkrankungen, die stärkere Integration psychischer Gesundheit in die Primärversorgung sowie den Ausbau von Therapieangeboten sehen die Studienautoren als wichtige Gegenmaßnahmen - wie auch, Depressionen frühzeitig zu behandeln.
Service: Studie online: https://doi.org/10.1038/s41591-026-04548-7
