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Unter den antiken Objekten ist auch ein Stein, der während der Zerstörung der antiken Welterbestätte Palmyra durch die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) geplündert und außer Landes geschafft worden war. Die mehr als 450 Kilogramm schwere Skulptur aus Kalkstein zeigt einen liegenden Mann, umgeben von einer Frau und drei Kindern.
Die Staatsanwaltschaft von Manhattan teilte mit, dass die 13 im "Met" beschlagnahmten Objekte zu einer Gruppe von 402 Artefakten im Wert von 98,7 Millionen Dollar gehörten, die seit 2017 bei der Kultureinrichtung sichergestellt worden seien.
Vier weitere der jetzt zurückgegebenen Stücke stammen demnach aus dem Besitz des US-Sammlers Michael Steinhardt. 2021 hatte der Antikensammler 180 gestohlene antike Artefakte im Gesamtwert von rund 70 Millionen Euro zurückgegeben, um einer Gefängnisstrafe zu entgehen.
Die USA haben im Laufe der Jahre bereits Antiquitäten aus geplünderten archäologischen Stätten an verschiedene Länder zurückgegeben, darunter China, Ägypten, Griechenland und Italien. "Zeremonien zur Rückführung von Kulturgütern erinnern eindringlich daran, dass der Schutz des kulturellen Erbes über Grenzen und Nationalitäten hinweg verbindet", erklärte Staatsanwalt Alvin Bragg am Mittwoch in New York.
