Bis zum Ende des Jahres soll der EU-Finanzrahmen von 2028 bis 2034 und damit auch das zehnte EU-Forschungsrahmenprogramm (FP 10) stehen. Derzeit wird mit einer Dotation von 175 Mrd. Euro geplant, im Vorfeld der nun konkreter werdenden Budgetierungsphase forderten viele Akteure ein noch höheres Forschungsbudget. So hatte der "Draghi-Report" 200 Mrd. Euro vorgeschlagen. Ein Expertengremium brachte mit seinem "Heitor-Bericht" sogar 220 Mrd. Euro ins Spiel. Geht es nach Österreichs Universitätenkonferenz (uniko), sollte sich die Dotation gegenüber dem vorigen Rahmenprogramm auf 200 Milliarden verdoppeln, fordert man in einer Aussendung zu einem Positionspapier, das man an die Politik versendet hat.
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Österreich konnte zuletzt überdurchschnittlich viele Gelder aus den Töpfen lukrieren. Künftig wünscht man sich etwa die "Schaffung von Rahmenbedingungen mit akzeptablem Aufwand und Erfolgschancen. Bei Erfolgsraten von zum Teil unter 10 Prozent wird mehr wissenschaftliches Potenzial vergeudet als neue Erkenntnis geschaffen", heißt es.
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