von
Basis für die dynamischen Gefahrenkarten sind historische Rutschungsereignisse, Wetterdaten, Satelliteninformationen sowie geologische, geomorphologische und topografische Daten. Das Projekt ist Teil der österreichischen Initiative "Digitaler Zwilling Österreich". Dafür werden Wettervorhersagen des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) mit Geländemodellen, Geologie, Landnutzung und weiteren Geodaten verknüpft. Das bietet ein laufend aktualisiertes Bild der aktuellen Hangrutschungsgefährdung. Bis Ende 2026 soll eine App - als Prototyp für ein potenzielles Frühwarnsystem - entwickelt werden, welche die aktuelle Gefährdung im Projektgebiet visualisiert. Verschiedene Interessensvertreter, darunter Gemeinden, Katastrophenschutz oder die ÖBB, sind eingebunden. Der Ansatz könnte später auch einmal auf andere Naturgefahren wie etwa Steinschlag angewandt werden.
