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Ab Montag (6.7.) ist die von den Historikerinnen Brigitte Mazohl und Sandra Klos konzipierte Ausstellung im Kleinen Kassensaal der Postsparkasse in Wien zu sehen. Dafür wurden die Ausstellungs-Stelen zu Lise Meitner und Berta Karlik neu gestaltet. Derzeit sind 201 der insgesamt 770 Mitglieder der Akademie weiblich bzw. nicht-binär, bei den Mitgliedern unter 60 Jahren sind diese mit knapp 52 Prozent bereits in der Mehrheit.
Service: Ausstellung "Forscherinnen entdecken: Frauen an der Akademie der Wissenschaften"; Postsparkasse, Kleiner Kassensaal, 1., Dominikanerbastei 16; 6. Juli - 31. August 2026, wochentags von 8.00 bis 15.00 Uhr, Eintritt frei, Internet: https://go.apa.at/wTOaituz
ARCHIV - Die österreichisch-schwedische Physikerin Professor Dr. Lise Meitner (1878-1968), die an den Arbeiten zur Spaltung des Urankerns, der grundlegenden Entdeckung für die moderne Atomwissenschaft, einen erheblichen Anteil hatte, aufgenommen 3. November 1958. Zuerst arbeitete sie in Berlin bei Max Planck und Emil Fischer, später von 1908 bis 1938 an der Seite von Professor Dr. Otto Hahn am Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie. 1938 emigrierte sie nach Dänemark und ging später nach Schweden. Sie endeckte zusammen mit Hahn vor 70 Jahren die Kernspaltung. (zu dpa-KORR.: " Unheilvoll: Hahn und Meitner entdecken vor 70 Jahren die Kernspaltung" vom 12.12.2008 - nur s/w) +++(c) dpa - Bildfunk+++






