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"Nobelpreis für Statistik" an WU-Forscher

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Hohe Auszeichung für Forscher der WU
Der mit einer Million US-Dollar dotierte "Rousseeuw Prize for Statistics" geht heuer an die Open-Source-Programmiersprache "R" - ein wichtiges Werkzeug zur Datenanalyse, das von der Pharma- bis zur Klimaforschung eingesetzt wird. Unter den für ihre langjährige Arbeit an "R" Geehrten ist neben vier internationalen Kollegen auch Kurt Hornik von der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien. Die fünf teilen sich die Hälfte des Preisgeldes, der Rest geht an die übrigen Mitglieder des R-Kernteams, teilte die WU in einer Aussendung mit.

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Hornik war bereits Anfang der 1990er-Jahre an der Entwicklung von "R" beteiligt. Ziel sei gewesen, eine Programmiersprache zu entwickeln, "die weltweit frei zugänglich ist und auf allen Betriebssystemen funktioniert", so Hornik. Heute gelte "R" als globale Standardsprache für Datenanalyse und -visualisierung und werde in Forschung, Wirtschaft und öffentlichen Institutionen verwendet. Die zentrale Recheninfrastruktur dafür befinde sich am Campus der WU Wien. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre von der King Baudouin Foundation in Leuven (Belgien) vergeben und genießt zumindest den Angaben zufolge auch den Ruf, ein "Nobelpreis für Statistik" zu sein. Die Verleihung findet am 4. November statt.

Service: https://www.rousseeuwprize.org/

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