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Grundlage ist die bereits vor einigen Jahren von der JKU entwickelte Methode Airborne Optical Sectioning (AOS), die die Verdeckung der Waldvegetation wegrechnet. Das kann man u. a. auch für die Suche nach Personen im Wald verwenden. Beim Erkennen von Waldbränden war das Problem bisher allerdings, dass der Blick auf den Waldboden stark verzerrt und thermisch verschwommen ist.
Eine KI hat nun gelernt, diese Wärmebilder zu korrigieren. Das erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Landesfeuerwehrkommando Oberösterreich und der Feuerwehr St. Agatha. Trainiert wurde die KI mit Wärmebildaufnahmen eines realen Bergwaldbrandes oberhalb der Baumgrenze auf der Grafenbergalm im Dachsteingebiet.
"Das System zeigt nicht nur, dass es brennt, sondern liefert auch die exakte Ausdehnung und Form des Feuers. Das ist mit herkömmlicher Technik bei dichtem Kronendach unmöglich", erklärt Oliver Bimber vom Institut für Computergrafik. Da das Verfahren sehr schnell und vollautomatisch arbeite, könnte es künftig auf Überwachungsdrohnen installiert werden, die autonom patrouillieren, so seine Vision. Denn: Früherkennung ist auch in der Waldbrandbekämpfung ein entscheidender Faktor.
