Insgesamt neun österreichische Universitäten und Forschungseinrichtungen starten eine eigene Hochleistungsrechner-Infrastruktur für KI-Anwendungen im Bereich der Geistes-, Kultur- und Kunstwissenschaften. Die "Digital Humanities Infrastructure Austria" (DHinfra.at) soll es u.a. erlauben, große Datensätze, wie etwa Informationen aus historischen Zeitungen, deutlich schneller zu analysieren, als das bisher von Menschenhand bewerkstelligt werden konnte, heißt es in einer Aussendung der Universität Graz, die das Projekt leitet.
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Vom Wissenschaftsministerium gibt es für das mit für KI optimierten Grafikprozessoren (GPUs) arbeitende System eine Förderung in der Höhe von zwei Millionen Euro. "Damit lässt sich über automatische Texterkennung, Bild- und Textanalyse oder Sprachmodelle umfangreiches Quellenmaterial maschinell erschließen und auswerten", wird Georg Vogeler, Leiter des Instituts für Digitale Geisteswissenschaften der Uni Graz, zitiert. In einer Online-Veranstaltung wird DHinfra.at am 12. Oktober vorgestellt, heißt es.
Service: Projekt-Website: https://www.dhinfra.at , Online-Vorstellung des Projekts unter https://uni-graz.zoom.us/j/63796915567
