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Covid-19 - Schultests wirkten sich positiv aus

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Auswertung von einer Million Untersuchungen
©APA, dpa, Sebastian Gollnow
Die ab Februar 2021 in den österreichischen Schulen angebotenen Covid-19-Antigentests haben wahrscheinlich die Verbreitung von SARS-CoV-2 in den Bildungseinrichtungen reduziert. Das erfolgte vor allem durch das Auffinden von Infizierten noch ohne Symptome. Zu diesem positiven Ergebnis sind jetzt Grazer Wissenschafter in einer Studie mit der Auswertung von rund einer Million Tests gekommen.

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Die wissenschaftliche Arbeit von Christoph Zurl von der Grazer Universitäts-Kinderklinik und seinen Co-Autoren ist vor Kurzem in "Frontiers Public Health" erschienen (doi: 10.3389/fpubh.2026.1851915). "In Österreich wurde im Februar 2021 ein landesweites, auf Antigentests basierendes Screening-Programm für alle Schüler und das gesamte pädagogische Personal in Kombination mit verstärkten nicht-pharmazeutischen Schutzmaßnahmen initiiert. Wir analysierten die ersten sechs Wochen dieses Programms und seine Auswirkungen auf die Prävalenz (Häufigkeit; Anm.) asymptomatischer SARS-CoV-2-Träger", schrieben die Wissenschafter.

Die Experten werteten die Ergebnisse der Antigentests von rund einer Million Schülern und rund 150.000 Lehrern aus, die ein- bis dreimal wöchentlich selbstständig die Antigentests per Nasenabstrich durchführten. Die Teilnahme war freiwillig, jedoch Voraussetzung für den Schulbesuch. Das Programm wurde gut angenommen, mit einer Beteiligungsquote von deutlich über 98 Prozent, die im Laufe der Zeit weiter anstieg. In einer repräsentativen Gruppe wurde die Häufigkeit von asymptomatischen Infektionen auch noch per PCR-Untersuchung überprüft.

Die Ergebnisse sprechen für die Strategie, die man in den österreichischen Schulen im Jahr 2021 gewählt hat. Zurl und seine Co-Autoren: "Im Verlauf von sechs Wochen wurden 6.979 Personen mittels ANAST (Antigen-Test; Anm.) positiv getestet. Dies entspricht einer wöchentlichen Positivrate von im Mittel 0,8 Prozent bei den Schülern und 0,22 Prozent für Lehrkräfte. Im Vergleich zu Studierenden wiesen Lehrkräfte in allen analysierten Wochen ein signifikant höheres Risiko für ein positives Testergebnis auf."

78,5 Prozent bis 89,7 Prozent wurden als Einzelfälle gemeldet. Das deutete auf eine geringe Übertragungsrate in den Schulen selbst hin. Während des Programms mit den Antigentests auf Covid-19 war die Häufigkeit von asymptomatischen Infektionen um rund 70 Prozent geringer als vorher.

"Diese Ergebnisse sprechen für einen positiven Beitrag des Screeningprogramms zusammen mit den begleitenden Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der SARS-CoV-2-Übertragung, auch wenn aus den vorliegenden Daten kein kausaler Zusammenhang abgeleitet werden kann", schrieben die Wissenschafter.

16.02.2021, Baden-Württemberg, Tübingen: Eine Mitarbeiterin eines mobilen Testbusses für Corona-Schnelltests hält einen negativen Antigentest in der Hand. In Baden-Württemberg will die Landesregierung am 17. Februar über die Teststrategie für Schulen und Kindergärten diskutiert. Foto: Sebastian Gollnow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++.

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