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Bürger auf der Spur der Elritzen

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Elritzen leben in Schwärmen
Mit der Unterstützung von Citizen Scientists haben Forschende der Universität Innsbruck und des Naturhistorischen Museums Wien Daten zu Elritzen in Österreich zusammengetragen. Im Rahmen des kürzlich abgeschlossenen Projekts "Kleine Fische ganz groß - Biodiversität der Elritzen Österreichs" konnte gezeigt werden, dass Österreichs Gewässer von insgesamt fünf verschiedenen Elritzenarten - davon eine bisher unbekannte - besiedelt werden. Dabei sei zu einem großen Teil die Arbeit von Schülerinnen und Schülern sowie Fischerinnen und Fischern eingeflossen, schreibt die Uni in einer Aussendung.

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Obwohl Elritzen weit verbreitet und für Süßwasserökosysteme von Bedeutung sind, war wenig über ihre tatsächliche Artenvielfalt bekannt. Die Studie zeige, "wie viel wir über die Biodiversität unserer heimischen Gewässer noch lernen können. Besonders wirtschaftlich unbedeutende Kleinfischarten sind dabei für den Naturschutz von großer Bedeutung", erklärte Josef Wanzenböck vom Forschungsinstitut für Limnologie in Mondsee der Universität Innsbruck. Elritzen reagieren auf Umweltveränderungen nämlich besonders empfindlich, dadurch können die neuen Daten Ansätze für den Schutz von Süßwasserökosystemen liefern, meinen die Forscher.

Service: https://doi.org/10.1007/s10661-026-15168-6

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