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Trump: US-Einsatz in Straße von Hormuz wird ausgesetzt

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Trump ortet "große Fortschritte" hinsichtlich Einigung mit Teheran
©Afp, APA, KENT NISHIMURA
Präsident Donald Trump will den US-Einsatz für eine sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormuz "für kurze Zeit" aussetzen. Während des Stopps von "Projekt Freiheit" solle geprüft werden, ob ein Abkommen zwischen Washington und Teheran abgeschlossen und unterzeichnet werden könne, teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Es habe dafür "große Fortschritte" gegeben, schrieb er. Iranische Häfen bleiben weiter blockiert.

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Die US-Blockade gegen Schiffe, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen, bleibe in vollem Umfang in Kraft, schrieb Trump. Die Aussetzung von "Projekt Freiheit" erfolge auf Bitten Pakistans und anderer Länder sowie den "enormen militärischen Erfolgen" der USA. Pakistan vermittelt zwischen Washington und Teheran.

Damit scheint für das "Projekt Freiheit" nach nur rund einem Tag erst einmal wieder Schluss zu sein: Am Montag hatten die USA die Initiative gestartet, die festsitzenden Schiffen helfen soll, die Straße von Hormuz zu passieren. Der Iran reagierte darauf nach US-Angaben mit mehreren Angriffen – unter anderem auf US-Streitkräfte, die versuchten, die Handelsschifffahrt in der Meerenge wieder in Gang zu bringen.

Trumps Ankündigung überrascht: Noch am Dienstag hatten sowohl US-Verteidigungsminister Pete Hegseth als auch Außenminister Marco Rubio vor Journalisten für die neue US-Initiative geworben. Rubio sagte etwa, dass man sich "jetzt" dem neuen Projekt widmen werde, nachdem die US-Offensive "Gewaltiger Zorn" beendet worden sei. Diesen Namen ("Epic Fury") hatte die US-Regierung ihrem Krieg gegen den Iran gegeben, den sie gemeinsam mit Israel Ende Februar begonnen hatte.

Zwischen den USA und dem Iran herrscht derzeit eine fragile Waffenruhe. Zuletzt nahmen die Spannungen zwischen Washington und Teheran zu, weswegen eine weitere Eskalation im Krieg befürchtet wurde: Trump drohte der Islamischen Republik erneut mit Vernichtung, nachdem der Iran als Reaktion auf die US-Initiative zur Öffnung der Meerenge am Montag Ölanlagen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) angegriffen hatte.

Der iranische Außenminister Abbas Araqchi warnte die USA vor einer Fortsetzung ihrer Initiative. Teheran besteht auf seiner Forderung, den Verkehr in der Straße von Hormuz zu kontrollieren.

Die Straße von Hormuz ist unter anderem als Transportweg für den Export von Öl- und Flüssiggas von entscheidender Bedeutung für die Weltwirtschaft.

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