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Diese seien zuvor in Richtung der Hauptstadt abgefeuert worden, hieß es. Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko erklärte auf Telegram, die Luftabwehr sei im Einsatz. Er rief die Einwohner auf, Schutzräume aufzusuchen. In einer weiteren Mitteilung erklärte Klitschko, im Bezirk Darnyzja seien Raketentrümmer auf einer Freifläche niedergegangen. Rettungskräfte seien auf dem Weg zu dem Ort.
Der Bezirk Darnyzja liegt im Südosten Kiews am linken Ufer des Dnipro. Es handelt sich um ein dicht besiedeltes Wohngebiet. Zuvor hatte der Leiter der Militärverwaltung der Hauptstadt, Tymur Tkatschenko, erklärt, Russland habe "ballistische Raketen" auf Kiew abgefeuert.
AFP-Journalisten sahen am Himmel über der Hauptstadt Rauchspuren, die von Flugkörpern der Luftabwehr hinterlassen wurden. Außerdem hörten sie Explosionen während des Abfangens von Geschossen.
Der Zeitpunkt des Angriffs war ungewöhnlich: Die russische Armee greift die Ukraine in der Regel in der Nacht aus der Luft an. Seit Beginn ihrer großangelegten Offensive im Februar 2022 bombardiert Russland die Ukraine nahezu täglich mit Drohnen und Raketen. Kiew war im vergangenen Jahr wiederholt Ziel russischer Angriffe, bei denen Zivilisten getötet und historische Gebäude beschädigt wurden.
Ukraine's President Volodymyr Zelensky gestures during his meeting with Britain's Prime Minister on the sideline of the G7 summit, in Evian, eastern France, on June 16, 2026. A G7 summit is set to take place June 15 to 17 in the French town of Evian-les-Bains near Switzerland and it will be attended by country leaders as well as the EU's foreign policy chief and ministers from Brazil, Canada, the United Arab Emirates and Turkey. (Photo by Isabel Infantes / POOL / AFP)






