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Israel kontrolliert aber im Südlibanon eine "Sicherheitszone", die rund sechs Prozent des libanesischen Territoriums umfasst. Die Armee hat erklärt, dass sie gegen Gefahren für Soldaten sowie Bürger in Nordisrael vorgehen werde. Der Libanon betrachtet die Zone als völkerrechtswidrig besetztes Gebiet.
NNA meldete auch, dass die israelische Armee Häuser in dem Ort Ain Arab nahe der Grenze zu Israel niedergebrannt habe. Bereits am Mittwoch gab es Berichte, dass die Bewohner aufgefordert wurden, ihre Häuser dort zu verlassen. Das israelische Militär äußerte sich dazu zunächst nicht.
In der US-Hauptstadt gingen unterdessen direkte Gespräche zwischen Israel und dem Libanon weiter. Dabei soll die Waffenruhe gefestigt werden. Die libanesische Regierung will vor allem auch einen Abzug der israelischen Truppen erzielen.
Israel will eine Entwaffnung der Hisbollah durchsetzen. Die israelische Regierung hatte zuletzt mehrmals betont, erst bei einer vollständigen Entwaffnung der Hisbollah aus dem Nachbarland abzuziehen.
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz lehnte unterdessen einen Truppenabzug aus dem Libanon trotz Drucks ab. Die Armee werde so lange wie nötig in den Sicherheitszonen des Nachbarlandes, in Syrien und im Gazastreifen bleiben, sagte Katz. Ein Rückzug aus diesen Gebieten komme nicht infrage, erklärte er.
A man smokes a waterpipe as he sits by rubble in the town of Nabatieh al-Fawqa in southern Lebanon on June 23, 2026. Hezbollah's chief Naim Qassem demanded on June 23 a scheduled withdrawal of Israeli troops from south Lebanon as authorities said Israeli gunfire killed two people there despite a recent lull in fighting. (Photo by Fadel ITANI / AFP) /
