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Selenskyj kündigte weitere Schläge gegen strategische Objekte in Russland an. "Jede unserer Langstrecken-Sanktionen verringert die Ressourcen, die für die russische Kriegsmaschinerie arbeiten und ist ein Schritt zum Frieden", schrieb er.
Die Raffinerie Slawjansk-na-Kubani ist Teil des Konzerns Slawjansk EKO. Die Anlage ist mit einer Verarbeitungskapazität von laut unterschiedlichen Quellen vier bis fünf Millionen Tonnen Öl pro Jahr nicht besonders groß. Wegen ihrer Lage in unmittelbarer Nähe zur von Russland annektierten Halbinsel Krim haben die Ukrainer die Raffinerie aber schon mehrfach attackiert und beschädigt. In derselben Region wurde nach Behördenangaben ein Mensch in der Ortschaft Trudobelikowski Chutor durch ukrainische Drohnen verletzt. Trümmerteile beschädigten demnach vier Privathäuser.
Die Raffinerie in Jaroslawl gilt als eine der größten in Russland. Sie ist in den vergangenen Monaten immer wieder zum Ziel ukrainischer Attacken geworden, wurde beschädigt und musste repariert werden. Einen Treffer auch in dieser Nacht haben die Behörden in Jaroslawl bisher nicht bestätigt. Zwar gab Gouverneur Michail Jewrajew Drohnenalarm und berichtete bei Telegram über Straßensperren im Bereich der Ölverarbeitungsanlage. Später jedoch hob er den Drohnenalarm wieder auf, ohne Folgen zu benennen. In sozialen Netzwerken kursierende Bilder geben keinen Aufschluss über das Ausmaß der Schäden.
Indes ist auch die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht erneut angegriffen worden. Laut einem Bericht des "Kyiv Independent" waren mehrere Explosionen zu hören. Laut Militärverwaltungschef Timur Tkatschenko wurden mindestens zwei Personen verletzt. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe wurde die Hauptstadt Kiew mit ballistischen Raketen attackiert. Die Luftverteidigung war im Einsatz, Bürgermeister Vitali Klitschko rief auf Telegram die Einwohnerinnen und Einwohner auf, in den Schutzräumen zu bleiben.






