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Das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando des US-Militärs (CENTCOM) hatte am späten Freitagabend mitteleuropäischer Zeit mitgeteilt, dass neue Angriffe erfolgt seien. Diese wären eine Reaktion auf eine Attacke auf ein Frachtschiff. Es waren die ersten Angriffe seit der Unterzeichnung des Rahmenabkommens mit Teheran zur Beilegung des Krieges. US-Präsident Donald Trump hatte den Angriff auf das Frachtschiff zuvor dem Iran zugeschrieben und als Verstoß gegen die Waffenruhe-Vereinbarung gewertet.
Der Iran wiederum reagierte nach eigenen Angaben mit Angriffen auf Ziele mit Verbindungen zu US-Streitkräften. Die US-Luftschläge verstießen gegen die UNO-Charta und das Abkommen zur Beendigung des Krieges zwischen beiden Ländern, teilte das Außenministerium. Welche Ziele genau angegriffen wurden und wo sich diese befinden, gab das Ministerium nicht bekannt.
Unterdessen meldete der Golfstaat Bahrain einen iranischen Drohnenangriff auf sein Staatsgebiet. Mehrere iranische Drohnen hätten am frühen Morgen angriffen, teilte das Außenministerium mit. Es handle sich um einen eklatanten Verstoß gegen die Souveränität Bahrains. Ein genauer Angriffsort wurde nicht genannt. Auch zu möglichen Verletzten oder Schäden wurden keine Angaben gemacht. Das Königreich behalte sich das Recht vor, seine Souveränität und Sicherheit zu verteidigen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur.
Nachdem die USA und Israel Ende Februar den Krieg gegen den Iran begonnen hatten, reagierte Teheran mit Angriffen unter anderem in den Golfstaaten. Dort gibt es wichtige US-Militärstützpunkte und -Botschaften.





