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Mordverdächtiger 18-Jähriger in Niederösterreich in U-Haft

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Der 29-Jährige wurde in einem Haus in Langenzersdorf getötet
©APA/APA/GEORG HOCHMUTH/GEORG HOCHMUTH
Über jenen 18-Jährigen, der in Langenzersdorf (Bezirk Korneuburg) einen 29-Jährigen getötet haben soll, ist am Samstag vom Landesgericht Korneuburg U-Haft verhängt worden. Dies teilte Gerichtssprecherin Barbara Michalek auf APA-Anfrage mit. Der Tatverdächtige dürfte ein Hassverbrechen aufgrund der von ihm vermuteten homosexuellen Orientierung des Opfers begangen haben. Er gestand laut Polizei in seiner Einvernahme, den Wiener umgebracht zu haben.

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Der Mordverdächtige dürfte der sogenannten Pedo-Hunter-Szene angehören, die überwiegend Homosexuellen fälschlicherweise Pädophilie unterstellt und Gewalt gegen sie ausübt. Der Beschuldigte aus dem Bezirk Korneuburg hatte den Wiener über eine Social-Media-Plattform kontaktiert, um sich mit ihm in der Nacht auf Donnerstag in einem Einfamilienhaus zu treffen. Der Eigentümer befand sich auf Urlaub und hatte die Familie des 18-Jährigen gebeten, während seiner Abwesenheit auf das Gebäude achtzugeben.

Bei dem Treffen soll der 18-Jährige "massive Gewalt gegen den Kopf- und Halsbereich" des 29-Jährigen ausgeübt und ihn tödlich verletzt haben. Dann verständigte der junge Mann einen Angehörigen, der gegen 6.30 Uhr die Polizei alarmierte. Beamte entdeckten die Leiche. Der 18-Jährige wurde festgenommen und in die Justizanstalt Korneuburg gebracht.

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