von
Sie stehe kurz davor, "einen Zustand zu erreichen, den nur wenige Länder der Erde jemals erreicht haben", fügte er bei einem Besuch in der griechischen Hauptstadt hinzu. Die Lage werde "katastrophal" werden. Militärisch seien die Iraner "weniger stark".
Zu den Verhandlungen mit Teheran, in denen der Iran unter anderem die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte verlangt, sagte Rubio, "jeder Dollar" werde von Teheran in die libanesische Hisbollah und die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas gesteckt werden. Eine Vereinbarung müsse auf jeden Fall sicherstellen, "dass der Iran niemals über eine Atomwaffe verfügen wird".
Nach dem Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran Ende Februar hatte Teheran die für die weltweite Öl- und Gasversorgung wichtige Straße von Hormuz de facto geschlossen. In der Folge schossen die Treibstoffpreise weltweit in die Höhe. Für eine Öffnung der Meerenge stellt der Iran zahlreiche Bedingungen, darunter eine Waffenruhe im gesamten Nahen Osten und die Freigabe iranischer Vermögenswerte. Außerdem sollen Schiffe künftig eine Genehmigung für die Passage einholen müssen.
Dennoch durchfahren immer wieder Öltanker die Meerenge, viele davon mit Geleitschutz der US-Marine. Der Analysefirma Kpler zufolge hatte die Menge des ausgeführten Öls Ende September wieder das Vorkriegsniveau erreicht.