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BMW Werk Steyr baut E-Motorenproduktion weiter aus

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©BMW Austria GmbH

Im oberösterreichischen BMW Group Werk Steyr läuft die Fertigung der E-Antriebe für die Neue Klasse nun im Zweischichtbetrieb.

Das BMW Group Werk Steyr hat den nächsten Schritt im Hochlauf seiner E-Motorenproduktion erreicht. Seit 6. Juli 2026 werden die Elektroantriebe für die Neue Klasse im Zweischichtbetrieb gefertigt. Die Produktionskapazität steigt damit auf über 4.000 E-Motoren pro Woche und soll in den kommenden Monaten weiter ausgebaut werden.

„Der Start der zweiten Schicht ist ein wichtiger Meilenstein für unser Werk. Wir setzen unseren Hochlauf konsequent fort und tragen mit unseren E-Antrieben maßgeblich dazu bei, dass die neuen vollelektrischen Modelle der Neuen Klasse bei unseren Kunden weltweit ankommen. Besonders freut mich, dass dieser Erfolg auf dem Einsatz und dem Knowhow unserer Mannschaft beruht“, sagt Harald Gottsche, Leiter des BMW Group Werk Steyr.

Steyr liefert Antriebe für iX3 und i3

Die steigende Produktionsleistung in Oberösterreich unterstützt den Hochlauf der Neuen Klasse. Der vollelektrische BMW iX3 ist das erste Serienmodell der neuen Fahrzeuggeneration. Nach der Weltpremiere sei das Interesse groß, im Fahrzeugwerk Debrecen in Ungarn ist der Zweischichtbetrieb bereits angelaufen.

Auch das zweite Modell der Neuen Klasse, der vollelektrische BMW i3, steht nach Angaben des Unternehmens bereits in den Startlöchern. Beide Fahrzeuge erhalten E-Antriebe aus dem BMW Group Werk Steyr.

Nach rund 8.500 produzierten E-Motoren im Jahr 2025 soll die Produktion 2026 auf deutlich über 100.000 Einheiten steigen. Damit gewinnt der Standort Steyr als Produktionsstandort für Elektromobilität innerhalb der BMW Group weiter an Bedeutung.

Zweite Linie läuft seit April im Serienbetrieb

Parallel zum Anlauf der zweiten Schicht auf der Montagelinie 5 läuft seit April auch die zweite Produktionslinie für E-Antriebe, Linie 6, im Serienbetrieb. Dadurch wächst die Produktionskapazität weiter.

Bereits im ersten Halbjahr wurde auch in der Rotor- und Stator-Fertigung auf Zweischichtbetrieb umgestellt. Diese Kernkomponenten werden direkt im Werk Steyr gefertigt und anschließend für die Endmontage der E-Antriebe eingesetzt. Die hohe Fertigungstiefe und das Produktions-Knowhow am Standort gelten als Grundlage für den Hochlauf.

„Der Hochlauf einer neuen Antriebsgeneration ist immer Teamsport. Von der Komponentenfertigung über Logistik, Qualität und Instandhaltung bis hin zur Montage arbeiten viele Bereiche Hand in Hand. Dass wir nun den Zweischichtbetrieb starten können, ist das Ergebnis einer hervorragenden Teamleistung vieler Kolleginnen und Kollegen im Werk“, betont Helmut Hochsteiner, Leiter der E-Antriebsproduktion im BMW Group Werk Steyr.

Antriebskompetenz aus Oberösterreich

Mit dem Ausbau der E-Motorenproduktion unterstreicht das BMW Group Werk Steyr seine Rolle für die Neue Klasse und die künftige Antriebsstrategie des Konzerns. Der Standort bleibt ein zentrales Werk für Antriebskompetenz und soll seine Kapazitäten für Elektromotoren weiter erhöhen.

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