Die von Bettina Balàka herausgegebene Reihe "Haymon Her Story: Wiederentdeckte Literatur von Frauen" widmet sich vergessenen deutschsprachigen Autorinnen. Der nach Doris Brehms "Eine Frau zwischen gestern und morgen" nun erschienene zweite Band ist dem 1906 erschienenen Beziehungsdrama "Anständige Frauen" der Wienerin Emilie Mataja (1855-1938) gewidmet. Ihre sozial und feministisch engagierten Romane, Novellen und Essays veröffentlichte sie unter dem Pseudonym Emil Marriot.
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Im Mittelpunkt von "Anständige Frauen" steht die 19-jährige Kutscherstochter Christine, die vom sozialen Aufstieg träumt. Als der Graf, der die vergangenen zwei Jahre in Paris gelebt hat, auf Schloss Borryán zurückkehrt, sieht Christine die Chance ihres Lebens gekommen. Doch die Lage ändert sich grundlegend, als unerwartet auch die Gräfin auftaucht.
(S E R V I C E - Emilie Mataja: "Anständige Frauen", Haymon Verlag, 328 Seiten, 24,90 Euro, ISBN 978-3-7099-8272-3)
INNSBRUCK - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/Haymon/Haymon Verlag






