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Ihre Literatur sei "sprachlich und inhaltlich originär in ihrem gleichermaßen unterhaltenden wie kritisch scharfsichtigen Befund aktueller Überlebenskämpfe", würdigen die Jurymitglieder Robert Schindel und Gustav Ernst die Sprache der 1995 in Wien geborenen, in Salzburg aufgewachsenen und heute in Berlin lebenden Autorin, die "immer witzig in ihrer Direktheit, Nüchternheit und Bösartigkeit" sei: "Rücksichtslos und lustvoll ironisch zerlegt sie minutiös die dummen, beleidigenden und von Neid, Frust und unterdrückten Aggressionen geprägten Smalltalks in der Kaffeeküche."
Spannagel wurde schon u.a. mit dem Rauriser Förderungspreis 2017, dem 1. Platz des FM4 Wortlaut Preises 2018 und dem Literaturpreis der Arbeiterkammer Oberösterreich 2021 ausgezeichnet. Mit "Das Palais muss brennen" war sie 2020 im Rahmen des Österreichischen Buchpreises für den Debütpreis nominiert.
Der seit 1994 vom Kulturministerium jährlich vergebene Reinhard-Priessnitz-Preis erinnert an den Wiener Autor Reinhard Priessnitz, der am 5. November 1985 40-jährig in Wien gestorben ist. In den vergangenen Jahren ging der Preis an Barbi Marković (2019), Elias Hirschl (2020), Simone Hirth (2021), Jana Volkmann (2022), Bastian Schneider (2023), Laura Freudenthaler (2024) und Yevgeniy Breyger (2025).
