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Die Redaktion habe Anfang Mai angefragt und eine prompte Antwort erhalten: "Ich schreibe so gerne Geschichten. Wie viele Folgen soll er haben? Wann soll er beginnen?" In den darauffolgenden Monaten arbeitete Monika Helfer intensiv an dem Roman. "Es war eine sehr glückliche Zeit für uns. Sie schrieb, ich schrieb. Am Abend lasen wir einander vor. Bevor sie die erste Folge abschickte, wollte sie den ganzen Roman fertig haben", wird ihr Mann Michael Köhlmeier zitiert.
"Mitte August wollten wir uns für ein Interview treffen, damit sollte der Fortsetzungsroman groß angekündigt werden. Dazu ist es nicht mehr gekommen", so Bettina Eibel-Steiner, Leiterin des "Spectrum". "Kreuzers Kinder" handle von drei Geschwistern, deren Eltern vor 30 Jahren eines gewaltsamen Todes starben: "Es ist ein sehr zarter Roman rund um ein düsteres Thema, so wie Monika Helfer ja immer zart ist, wenn sie schreibt - auch wenn das, was sie zu erzählen hat, nichts beschönigt. Sie hatte die rare Gabe, menschenfreundlich zu sein, obwohl sie unsere dunklen Seiten genau sah."
