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Letzte Premiere der Kammeroper begeistert mit Witz und musikalischer Raffinesse

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©Katharina Schiffl

Mit „Lady Magnesia“ und „Zweimal Alexander“ feierte die Kammeroper ihre vorerst letzte Premiere. Das Publikum dankte dem humorvollen und musikalisch brillanten Doppelabend mit begeisterten Ovationen.

Der vorerst letzte Premierenabend der Kammeroper wurde zu einem fulminanten Erfolg. Mit den beiden Einaktern „Lady Magnesia“ von Mieczysław Weinberg und „Zweimal Alexander“ von Bohuslav Martinů präsentierte das Theater an der Wien einen Doppelabend voller Tempo, Ironie und musikalischer Finesse.

Zwei Opern, ein Thema: Eifersucht in all ihren Facetten

Beide Werke widmen sich auf höchst unterschiedliche Weise dem Thema Eifersucht. Während Weinbergs „Lady Magnesia“ nach einer Vorlage von George Bernard Shaw als rabenschwarze Komödie über Manipulation, Mordpläne und psychologische Machtspiele daherkommt, setzt Martinůs „Zweimal Alexander“ auf Verwechslungen, Täuschungen und humorvolle Verwicklungen rund um einen Ehemann, der die Treue seiner Frau auf die Probe stellen will.

Musikalische Präzision und fantasievolle Inszenierung

Unter der musikalischen Leitung von Irene Delgado-Jiménez entfaltete das Wiener KammerOrchester die unterschiedlichen Klangwelten beider Komponisten mit großer Spielfreude. Regisseurin Anna Bernreitner setzte die beiden Opern mit feinem Gespür für Humor und Absurdität in Szene.

Für die visuelle Gestaltung zeichneten Manfred Rainer und Hannah Öllinger verantwortlich, während die Choreografie von Steffi Wieser und das Lichtdesign von Franz Tscheck den fantasievollen Charakter des Abends zusätzlich unterstrichen.

Ensemble überzeugt auf ganzer Linie

Das Publikum zeigte sich begeistert von den Leistungen des Ensembles. Josefine Göhmann brillierte als Lady Magnesia und Armande, Peter Kirk überzeugte als Sir George und Oskar, Jacob Phillips war als Alexandre und Adolphus Bastable zu erleben. Timothy Edlin verkörperte Das Porträt, Wilma Kvamme begeisterte als Phyllis und Philomène. Ergänzt wurde das Ensemble durch die Tänzer:innen Johann Ebert, Tíria Krisztina Palkovics und Antoinette Pylarinu.

Ovationen zum Abschied

Am Ende feierte das Publikum sämtliche Mitwirkenden mit lang anhaltendem Applaus und stehenden Ovationen. Der Doppelabend erwies sich als würdiger und glanzvoller Schlusspunkt eines besonderen Premierenkapitels der Kammeroper – ein Abend voller Humor, Eleganz und musikalischer Entdeckungen.

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