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Schweinsbraten, Brezn, Steckerlfisch: Das kulinarische Biergarten-Lexikon

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©Ritae Breze, Pixabay

Die lukullische Software des Biergartens. Diese so genannten „Schmankerln“ dürfen im Biergarten nicht fehlen.

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Bierbraten

Der Schweinsbraten spielt auch im Biergarten eine Hauptrolle, im diesem Habitat wird er beim Braten mit Bier übergossen und mit Biersauce serviert. Dazu Kraut und Knödel.

Brezn

Quasi ein bayerisches Wahrzeichen und nicht zuletzt ideale Begleitung zu den meisten Biergarten-Snacks. Die klassisch bayerische Brezn besteht aus Germteig, vor dem Backen wird das geflochtene Bildbrot kurz in Natronlauge getunkt. Das sorgt für das spezielle Aussehen und den Geschmack.

Kalter Braten

Kalter, dünn aufgeschnittener Braten mit Senf, Kren und Radi zählt zu den Biergarten-­Klassikern.

Leberkäse

Der bayerische Leberkäse unterscheidet sich vom österreichischen, ist etwas heller, wird mit Muskatblüte und Koriander gewürzt und zeichnet sich durch eine schöne Kruste aus.

Obatzter

Das beliebteste Biergarten-Gericht von allen. Ursprünglich eine Verwertung von Käseresten, für die überreifer Camembert mit Butter, fein gehackten Zwiebeln, Paprika, Kümmel, Salz und Pfeffer abgemischt werden.

Radi

Der spralförmig geschnittene Bierrettich mit frisch-scharfer Würze muss sein. Nicht zuletzt wegen der Vitamine.

Steckerlfisch

Bevorzugte Fischzubereitung im bajuwarischen Raum, damit auch im Biergarten. Allerdings ist auch in Bayern der Steckerlfisch meistens eine Nordseemakrele.

Weißwürste

Die Ikone, ohne sie geht im Biergarten gar nichts. Sie ist eine Wurst wie keine andere: Kalbfleisch, Kalbskopf, Rückenspeck und gekochte Schwarten, Petersilie, Muskatblüte, Zitronenzeste, Ingwer und Kardamom – und kein Pökelsalz. Eine Weißwurst mit dem richtigen Biss herzustellen, ist eine hohe Kunst. Dass sie „gezutzelt“ werden muss, ist übrigens Legende.

Wurstsalat

Wurstsalat liebt man im Biergarten genauso wie die Saure Wurst im österreichischen Freibad. Das Rezept unterscheidet sich auch nicht sehr, außer dass der ­Wurstsalat gern mit Radieschen, Schnittlauch, Muskatnuss und ­Essiggurken vermischt wird.

Dieser Beitrag ist ursprünglich in der News-Printausgabe Nr. 38/2026 erschienen.

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