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Die "Generation Z" verbringt laut diesen Daten am meisten Zeit im Bad. Die 14- bis 19-Jährigen benötigen täglich im Durchschnitt 21,3 Minuten für die allgemeine Körperpflege und zusätzliche 12,9 Minuten fürs Gesicht. Die Generation der 50- bis 59-Jährigen ist mit 17,4 Minuten (Körper) bzw. 6,6 Minuten (Gesicht) deutlich flotter. Unterm Strich und quer durch alle Altersgruppen kommt man auf 44,4 Minuten "im Bad" pro Tag. 18,9 Minuten werden für Körperpflege (Duschen, Baden) aufgewendet, 7,6 Minuten für Gesichtspflege, 9,8 Minuten für Haarpflege und -styling sowie 8,1 Minuten für die Pflege von Mund und Zähnen, Händen und Füßen oder Sonnenschutz.
Auch die Motivation unterscheidet sich nach Generationen: Für die Jugendlichen steht das Aussehen mehr im Fokus. 50,8 Prozent der 14- bis 19-Jährigen verbinden mangelnde Pflege direkt mit dem Gefühl, "unattraktiv" zu sein. Für die ältere Generation ist Hygiene auch ein Schutzschild. Während sie nur 39 Prozent der Teenager mit Gesundheit verknüpfen, tun dies bei den 70- bis 79-Jährigen über 76 Prozent.
Lässt jemand die Körperpflege schleifen, schafft das für 47,1 Prozent Distanz. Für 33,5 Prozent der weiblichen und 22 Prozent der männlichen Befragten ist mangelnde Hygiene "etwas, das innerlich Abwehr schafft". Elf Prozent sehen darin "ein leises, aber dauerhaftes Störgeräusch". Knapp zehn Prozent meinen hingegen, das sei "etwas Persönliches, das man tolerieren muss". Für nur 2,6 Prozent ist ein Mangel an Körperhygiene anderer hingegen "kaum bemerkbar".
"Gepflegtsein ist somit die Eintrittskarte für ein funktionierendes gesellschaftliches und berufliches Miteinander", analysierte Andrea Schneider, Sprecherin der Branchenplattform Kosmetik Transparent, im Gespräch mit der APA. Es gibt jedoch ein markantes Altersgefälle: Bei den 14- bis 19-Jährigen löse ein ungepflegtes Gegenüber bei 28,8 Prozent ein sofortiges Gefühl der Distanz aus. Bei den 70- bis 79-Jährigen sei dies für mehr als die Hälfte (51,4 Prozent) "ein absoluter Beziehungskiller".
Die individuelle Bedeutung von Körperpflege hat sich über die Jahre gewandelt: Während in etwa gleich viele Befragte früher und jetzt (jeweils rund 76 Prozent) damit "Sauberkeit und Hygiene" verbinden, sehen sie heute zwar generell nur wenige, aber doch etwas mehr Menschen als zuvor als "lästige Pflicht" an: Im Oktober 2012 stimmten dieser Aussage 3,5 Prozent zu, nun waren es fünf Prozent. Gesunken ist der Anteil derer, die "zu viel Sauberkeit" übertrieben finden und meinen, sie führe zu Allergien und höherem Krankheitsrisiko, nämlich von etwas über 35 auf 25 Prozent der Befragten. "Ohne Körperpflege ist man unattraktiv", das sieht auch heute die Mehrheit so (fast 53 Prozent). 2012 waren sogar noch gut 64 Prozent dieser Ansicht. Knapp 84 Prozent meinen, man fühlt sich einfach wohler, wenn man gepflegt ist (gegenüber 88 Prozent früher).
Wenn die Zeit knapp ist oder man den Tag nur auf der Couch verbringt, schalten viele Befragte in den "Minimalmodus". Am ehesten verzichten sie auf Enthaarung bzw. Rasur (49,1 Prozent), gefolgt von Make-up und dekorativer Kosmetik (44,5 Prozent). Die Jugend lässt ungern das Styling aus. Nur 32,2 Prozent der 14- bis 19-Jährigen würden Make-up weglassen, bei den 60- bis 69-Jährigen hingegen 56,4 Prozent. Frauen verzichten dann auch häufiger als Männer auf den Rasierer (55,8 versus 42,5 Prozent).
Im Durchschnitt gibt die Bevölkerung laut dieser Umfrage 29,88 Euro pro Monat für Kosmetik- und Körperpflegeprodukte aus. Männer investieren im Schnitt 27,48 Euro monatlich, Frauen liegen mit 32,34 Euro deutlich darüber.
Die allermeisten Befragten (94,6 Prozent) verbinden mit Hygiene tägliche Körperpflege - Duschen, Gesichtsreinigung und -pflege, Zähneputzen, Hände- und Haarewaschen, Deo auftragen. Knapp 75 Prozent setzen sie auch mit einem sauberen Umfeld - Haushalt, Arbeitsplatz, Auto - gleich.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Christin Klose/Christin Klose






