Bundespräsidentenwahl Österreich (2022)

Wer sitzt ab 2023 in der Wiener Hofburg? Am 9. Oktober 2022 wählt Österreich einen (neuen?) Bundespräsidenten. Derzeit hat Alexander Van der Bellen das Amt inne - und möchte das auch weiterhin: Er stellt sich 2022 erneut der Wahl. Welche Kandidaten gibt es sonst noch - und wofür stehen sie? Alles zum Thema Bundespräsidentenwahl in Österreich.

von Hofburg Wien: Sitz des Bundespräsidenten © Bild: Elke Mayr

Inhaltsverzeichnis

Wann ist die nächste Bundespräsidentenwahl in Österreich?

Die nächste Bundespräsidentenwahl in Österreich findet am 9. Oktober 2022 statt. Das nächste Staatsoberhaupt Österreichs wird am 26. Jänner 2023 angelobt.

Service: Für Fragen zur Bundespräsidentenwahl hat das Innenministerium eine Hotline eingerichtet. Erreichbar sind die speziell geschulten Beamten im Callcenter von Montag bis Freitag 8.00 bis 17.00 Uhr sowie am Samstag, 8. Oktober 2022, von 8.00 bis 15.00 Uhr - vom Inland aus gebührenfrei unter 0800 20 22 20, vom Ausland aus unter +43 1 53126 2700.

Bundespräsidentenwahl 2022: Die Kandidaten

Derzeit hat Alexander Van der Bellen das Amt des Österreichischen Bundespräsidenten inne. Und er wird wieder kandidieren, wie er am 22. Mai 2022 bekannt gab. Seine sechs Herausforderer - allesamt nur Männer - ist Walter Rosenkranz von der FPÖ und der frühere BZÖ-Politiker Gerald Grosz. Ebenso kandidiert der Chef der Bierpartei, Dominik Wlazny (bekannt als Marco Pogo) und der Gründer der impfkritischen Partei MFG, Michael Brunner. Auch der Schaffer der "Waldviertler Schuhe" Heinrich Staudinger sowie Ex-"Krone"-Kolumnist Tassilo Walentin bewerben sich um das Amt des Bundespräsidenten. Mit diesen sieben Kandidaten ist die Auswahl groß wie nie. Nur bei der ersten Direktwahl 1951 sowie bei der vorangegangenen Wahl 2016 war der Stimmzettel mit jeweils sechs Bewerbern annähernd so lang.

Die 7 Kandidaten zur Bundespräsidentenwahl 2022 sind:

Wahlzettel zur Bundespräsidentenwahl 2022
© News.at Der Wahlzettel zur Bundespräsidentenwahl 2022: Sieben Kandidaten (keine Frauen) stehen zur Auswahl. Die Reihung wurde alphabetisch vorgenommen.

Bundespräsidentenwahl 2022: Inhalte - Wofür stehen die Kandidaten?

Sieben Kandidaten stehen bei der Bundespräsidentenwahl 2022 zur Auswahl. Doch wofür stehen sie? Ein kleiner Überblick:

Alexander Van der Bellen: Der Amtsinhaber setzt auch in seiner zweiten Präsidentschaftskandidatur auf das Thema Heimat. Auf seinen Plakaten wirbt der derzeitige Präsident mit dem Slogan „Vielgeliebtes Österreich“.

Der Amtsinhaber wirbt für eine stabile Umwelt und für Österreich, „das für viele Menschen Heimat sei“, wie Van der Bellen etwa an die tausenden Ukraine-Vertriebenen erinnerte, die man derzeit beherberge.

"Vernunft und Stabilität in stürmischen Zeiten" verspricht der Amtsinhaber auf einem weiteren Plakatmotiv. Es gehe darum, Ruhe zu bewahren, Verantwortung und Pflicht stünden für ihn an oberster Stelle. Die Möglichkeiten der Verfassung seien mit Vorsicht und Vernunft anzuwenden, man solle durch die Freiheiten des Bundespräsidenten nicht zusätzliches Chaos erzeugen, richtete er seinen Mitbewerbern aus. Außerdem findet er, man dürfe "nicht mit dem Feuer spielen". So lehnt er es ab, einen Austritt aus der EU auch nur ansatzweise zu diskutieren.

Gerald Grosz, Dominik Wlazny, Walter Rosenkranz, Tassilo Wallentin, Michael Brunner und Heinrich Staudinger (rechts) bei einer Diskussionsrunde der Herausforderer des aktuellen Bundespraesidenten
© IMAGO images/SEPA.Media Die sechs Van-der-Bellen-Herausforderer (von links nach rechts): Gerald Grosz, Dominik Wlazny, Walter Rosenkranz, Tassilo Wallentin, Michael Brunner, Heinrich Staudinger

Walter Rosenkranz (FPÖ) geht mit dem Motto „Kompromisslos für Österreich“ ins Rennen. Er lehnt sie Russland-Sanktionen ab. Rosenkranz bekennt sich klar zur Österreichischen Neutralität: Die Neutralität ist nicht nur in Stein, sondern auch in Waldviertler Granit eingemeißelt". Österreich habe in der Vergangenheit - "auch selbst verschuldet" - "genug Blutzoll auf den unterschiedlichsten Schlachtfeldern bezahlen müssen. Ich will das nicht mehr haben", so Rosenkranz bei einer Präsentation seiner Plakate. "Ich möchte keinen einzigen Gedenkstein mehr in der Zukunft haben, wo ein österreichischer Soldat, ein österreichischer Bürger als Opfer eines Krieges draufsteht."

Er fordert zudem die Beendigung des Covid-Maßnahmengesetzes (Die persönliche Freiheit, Meinungs- und Versammlungsfreiheit seien "in Zeiten von Diktaturen", aber auch "in den letzten zweieinhalb Jahren mit Füßen getreten" worden) und verweist immer wieder auf sein prinzipielles Recht als Präsident, die Bundesregierung entlassen zu können. Zunächst werde er aber einmal "zu einem Gespräch einladen", so der freiheitliche Hofburg-Aspirant.

Gerald Grosz gibt sich im Wahlkampf wütend: In einer Rede - vor der Hofburg – forderte er etwa die sofortige Entlassung der Regierung, die Auflösung des Parlaments, die Ausrufung von Neuwahlen, den Austritt aus der EU und ein Ende der Russland-Sanktionen.

Dominik Wlazny: Die Anliegen des Musikers und Arztes, der vielen unter seinem Künstlernamen Marco Pogo bekannt ist, sind jenen des Amtsinhabers nicht unähnlich, wie etwa die Priorisierung der Schlagworte Solidarität, Klimaschutz (er ist dafür, trotz aller Krisen die Klimaziele einzuhalten und tadelte etwa den Westen dafür, dass dort keine Windräder stehen) sowie menschliche Asylpolitik. Außerdem tritt Wlazny gegen Freunderlwirtschaft und Korruption an und fordert ein Bewerbungsverfahren für Minister. Mit der ukrainischen Bevölkerung zeigte sich Wlazny "zu 100 Prozent solidarisch", Russland benannte er als "eindeutigen Aggressor". Für Österreich verlangte er eine grundlegende Beleuchtung der Sicherheitslage.

Michael Brunner: Der Chef der impfkritischen Partei MFG prangerte in einer ersten TV-Diskussion im ORF Lobbyismus, Machtmissbrauch und Bürokratie an. Auch er sprach sich gegen Russland-Sanktionen aus und plädierte dafür, Mutter- und Vaterschaft als Beruf anzuerkennen.

Heinrich Staudinger: Der Schuh-Fabrikant will sich im Wahlkampf lautstark für wenig debattierte Themen wie Armut, Klein- und Mittelbetriebe, Natur und Frieden einsetzen, er will als „Gewissen der Politik" eine laute Stimme sein. Außerdem möchte Staudinger er Rahmenbedingungen für Unternehmer:innen verbessern. Das Besondere an diesem Kandidaten ist wohl die Melange aus teilweise linken Themen gepaart mit dem Teilen der Meinung rechter Kandidaten in der Coronafrage (Er zählte in der Debatte um die Corona-Impfpflicht zu jenen Prominenten, die die Regierung aufforderten, die Diskriminierung Ungeimpfter zu beenden.)

Tassilo Wallentin: Der ehemalige Kolumnist der „Kronen Zeitung“ wurde kurzfristig als Kandidat der FPÖ gehandelt. Daraus sei aber "aus inhaltlichen Gründen" nichts geworden. Wallentin, der von Frank Stronach gesponsert wird, sieht sich „nicht links und nicht rechts“ und will „nicht weiter dabei zusehen, wie das Land an die Wand fährt“, sagte er bei seiner Kandidatur-Bekanntgabe. In der Frage der Russland-Sanktionen gab er sich in einer TV-Debatte abwägend, der Einrichtung einer EU-Armee steht er ablehnend gegenüber. Die Regierung wolle er – im Gegensatz zu anderen Kandidaten – nicht entlassen, in dramatischen Fällen könne er sich aber vorstellen, dem jeweiligen Kanzler eine zeitliche Frist zu geben, um die entsprechenden Probleme zu lösen.

Bundespräsidentenwahl 2022: Was sagen die Umfragen?

Mit einer Stichwahl um die Hofburg ist laut einer Umfrage vom 17. September 2022 für das Nachrichtenmagazin "profil" und die Tageszeitung "Heute" nicht zu rechnen:Alexander Van der Bellen kann laut der Befragung von "Unique Research" mit 59 Prozent der Stimmen rechnen. Das ist weniger als in der letzten Umfrage im August. Sein FPÖ-Konkurrent Walter Rosenkranz kommt auf 13 Prozent, dicht gefolgt von rechten Kandidaten wie Gerald Grosz (9 Prozent).

Tassilo Wallentin, der in einem ähnlichen Wählerteich wie Grosz fischt, bekam mit 8 Prozent in der Umfrage ebenfalls mehr Zustimmung als noch im August (6 Prozent). Dominik Wlazny konnte von 5 auf 7 Prozent zulegen. MFG-Chef Michael Brunner und Schuhfabrikant Heinrich Staudinger kommen nur auf je zwei Prozent.

Bundespräsidentenwahl 2022: Wann kann man die ersten Ergebnisse erfahren?

Wahlschluss ist um 17.00 Uhr. Viele Wahllokale vor allem in kleineren Gemeinden schließen zwar schon früher, aber auch deren Ergebnisse dürfen erst nach Wahlschluss veröffentlicht werden. Darauf hat der VfGH 2016 ebenfalls gepocht: Selbst die Weitergabe an Medien und Meinungsforschungsinstitute vor Wahlschluss ist den Wahlbehörden jetzt streng verboten. Erste Hochrechnungen gibt es demnach kurz nach 17 Uhr.

Wieviele Wahlberechtigte gibt es 2022?

Es sind 6.362.681 Personen berechtigt, ihre Stimme bei der Bundespräsidentenwahl 2022 abzugeben. Deutlich mehr Stimmzettel (nämlich 8,6 Millionen) werden gedruckt, weil gesetzlich eine Reserve vorgeschrieben ist. Die Vorsorge ist nötig, weil nur die amtlichen Stimmzettel verwendet werden dürfen.

Voraussetzungen, um österreichische:r Bundespräsident:in zu werden

Um Bundespräsident:in in Österreich zu werden, muss man zum Nationalrat wählbar sein und am Tag der Wahl das 35. Lebensjahr vollenden und im Besitz der österreichischen Staatsbürgerschaft sein. Auch darf man als Kandidat:in nicht durch ein inländisches Gericht zu einer nicht bedingten mehr als sechsmonatigen Freiheitsstrafe oder bedingt mehr als einjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden sein.

Um als Kandidat:in auf dem Wahlzettel zu stehen, muss zunächst ein Wahlvorschlag bei der Bundeswahlbehörde eingebracht werden (zwischen dem Stichtag und dem 37. Tag vor dem Wahltag). Außerdem muss gleichzeitig eine Bestätigung der Heimatgemeinde des/der Kandidat:in sowie der Heimatgemeinde der/des Stellvertreters/Stellvertreterin mitgereicht werden, dass diese wahlberechtigt sind. Die Einreichung dieser Kandidatur kostet 3.600 Euro.

Um den Wahlvorschlag rechtsgültig zu machen, werden mindestens 6.000 Unterstützungserklärungen benötigt.

Eine Wiederwahl ist nur einmal zulässig, ein Präsident oder eine Präsidentin darf also zwei Amtszeiten regieren (Diese Möglichkeit haben so gut wie alle genützt. Nur Kurt Waldheim trat 1992 nicht noch einmal an.)

Maria-Theresien-Zimmer in der Hofburg
© iStockphoto Die Präsidentschaftskanzlei in Wien: Wer wird ab 2023 hier residieren?

Wie funktioniert eine Präsidentschaftswahl in Österreich?

Alle sechs Jahre wählt Österreich eine/n neue/n Bundespräsidenten/Bundespräsidentin. Um österreichische/r Bundespräsident:in zu werden, ist es nötig, eine absolute Mehrheit, also mehr als die Hälfte aller gültigen Stimmen zu erreichen. Wenn keiner der Bewerber:innen dies schafft, findet vier Wochen nach der ersten Wahl ein zweiter Wahlgang, auch als „engere Wahl“ oder „Stichwahl“ bezeichnet, statt. Traten beim ersten Wahlgang mehrere Kandidat:innen an, so nehmen am möglichen zweiten Wahlgang nur noch die beiden stimmenstärksten Kandidat:innen teil.

Ist ein/e Präsident:in gewählt, beginnt die Funktionsperiode mit der Angelobung und dauert sechs Jahre.

Organisatorisch gleicht eine Präsidentschaftswahl einer Nationalratswahl. Die Möglichkeit der Stimmabgabe ist im Wahllokal oder mittels Briefwahl sowie für Bettlägrige vor einer fliegenden Wahlbehörde möglich. Ebenso müssen Wahllokale um 17 Uhr schließen. Wählen dürfen alle Menschen mit österreichischer Staatsbürgerschaft, die spätestens am Wahltag ihren 16. Geburtstag feiern.

Literaturtipps:

Das Buch ist hier erhältlich (*)

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Bundespräsidentenwahl 2016

  • Wahlsieger: Alexander Van der Bellen mit 53,79 Prozent
  • Kandidat:innen: Alexander Van der Bellen, Norbert Hofer, Irmgard Griss, Ruolf Hundstorfer, Andreas Khol, Richard Lugner
Alexander Van der Bellen ist das Staatsoberhaupt Österreichs, er wurde bei der Bundespräsidentenwahl 2016 gewählt.
© IMAGO images/Bernd Elmenthaler Alexander Van der Bellen

Es war auf jeden Fall eine außergewöhnliche Wahl, die Alexander Van der Bellen im Endeffekt mit 53,8 Prozent in das Amt des Bundespräsidenten beförderte.

Die Hofburg-Wahl 2016 dauerte fast siebeneinhalb Monate vom ersten zum letzten Wahlgang und war damit die am längsten dauernde Wahl. Doch nicht nur die Dauer war außergewöhnlich: Weil beim ersten Wahlgang kein/e Kandidat:in die absolute Mehrheit erreichte, war eine Stichwahl nötig, die jedoch vom VfGH aufgehoben und dann noch einmal wegen Klebeproblemen verschoben wurde.

Mehr als ein Jahr nach Bekanntgabe seiner Kandidatur wurde Alexander Van der Bellen erst als achter gewählter Bundespräsident angelobt.

Erstmals in der Zweiten Republik gewann damit nicht nur auch kein Kandidat von SPÖ oder ÖVP, angetreten waren Rudolf Hundstorfer und Andreas Kohl, sondern sie kamen auch nicht in die Stichwahl.

Durch die nötige Wiederholung der Stichwahl hat sich die Amtszeit des Staatsoberhauptes verschoben. Van der Bellen wurde nicht am 8. Juli 2016, sondern erst am 26. Jänner 2017 angelobt (dazwischen führten die Nationalratspräsidenten die Geschäfte). Deshalb finden die Präsidentschafts-Wahlen jetzt nicht mehr wie sonst immer im Frühjahr statt.

Die Chronologie der Bundespräsidentenwahl 2016:

Datum Ereignis
08.01. Alexander Van der Bellen verkündet seine Kandidatur
28.01. Heinz-Christian Strache präsentiert Norbert Hofer als FPÖ-Kandidaten
24.04. Erster Wahlgang (Ergebnis: Hofer,35,1 Prozent, Van der Bellen 21,3, Griss 18,9, Hundstorfer 11,3, Khol 11,1, Lugner 2,3)
22.05. Stichwahl (Vorl. Ergebnis: Hofer Erster mit 51,9 Prozent, nach Briefwahl-Auszählung Van der Bellen mit 50,4 Prozent)
25.05. Hinweise auf Unregelmäßigkeiten bei der Briefwahlauszählung - Innenministerium zeigt Kärntner und Steirer an
01.06. Amtliches Endergebnis verlautbart
08.06. FPÖ ficht die Stichwahl beim VfGH an
18.06. WKStA ermittelt wegen möglicher Gesetzesverstöße
01.07. VfGH hebt die Stichwahl auf
08.07. Amtszeit von Präsident Heinz Fischer endet
22.08. 8,3 Millionen Stimmzettel und 1,5 Millionen Wahlkarten-Kuverts werden den Wahlbehörden zugestellt
02.09. Das Innenministerium meldet eine fehlerhafte Wahlkarte - Klebestellen lösten sich
05.09. Weitere - rund 1.000 - fehlerhafte Wahlkarten aufgetaucht
08.09. Innenministerium berichtet von einem neuen Problem: Verklebung zurückgesandter Wahlkarte löste sich
21.09. Nationalrat beschließt neuen Wahltermin
17.11. OSZE hat entschieden: Kleines Team wird die Wahl beobachten
04.12. Wiederholung der Stichwahl (Ergebnis: Van der Bellen gewinnt mit 53,9 Prozent)
15.12. Amtliches Endergebnis verlautbart
26.01. Angelobung von Alexander Van der Bellen

Bundespräsidentenwahl 2010

  • Wahlsieger: Heinz Fischer mit 79,33 Prozent
  • Kandidat:innen: Heinz Fischer, Rudolf Gehring, Barbara Rosenkranz
  • Wahlgänge:

Bundespräsidentenwahl 2004

  • Wahlsieger: Heinz Fischer mit 52,4 Prozent
  • Kandidat:innen: Heinz Fischer, Benita Ferrero-Waldner
  • Wahlgänge: 1
Heinz Fischer war Österreichischer Bundespräsident vor Alexander Van der Bellen
© imago images/Rudolf Gigler Heinz Fischer

Bundespräsidentenwahl 1998

  • Wahlsieger: Thomas Klestil mit 63,4 Prozent
  • Kandidat:innen: Thomas Klestil, Gertraud Knoll, Heide Schmidt, Richard Lugner, Karl Walter Nowak
  • Wahlgänge:

Bundespräsidentenwahl 1992

  • Wahlsieger: Thomas Klestil mit 56, 9 Prozent
  • Kandidat:innen: Thomas Klestil, Rudolf Streicher, Heide Schmidt, Robert Jungk
  • Wahlgänge: 2
Früherer Bundespräsident Österreichs Thomas Klestil
© imago images/SKATA Thomas Klestil

Bundespräsidentenwahl 1986

  • Wahlsieger: Kurt Waldheim mit 53,9 Prozent
  • Kandidat:innen: Kurt Waldheim, Kurt Steyrer, Freda Meissner-Blau, Otto Scrinzi
  • Wahlgänge: 2
Kurt Waldheim war eine Amtsperiode lang österreichischer Bundespräsident
© imago images/CHROMORANGE Kurt Waldheim

Bundespräsidentenwahl 1980

  • Wahlsieger: Rudolf Kirchschläger mit 79,87 Prozent
  • Kandidat:innen: Rudolf Kirchschläger, Willfried Gredler, Norbert Burger
  • Wahlgäne: 1

Bundespräsidentenwahl 1974

  • Wahlsieger: Rudolf Kirchschläger
  • Kandidat:innen: Rudolf Kirchschläger, Alois Lugger
  • Wahlgänge: 1
Rudolf Kirchschläger, einstiger österreichischer Bundespräsident
© imago images/United Archives International Rudolf Kirchschläger

Bundespräsidentenwahl 1971

  • Wahlsieger: Franz Jonas mit 52,8 Prozent
  • Kandidat:innen: Franz Jonas, Kurt Waldheim
  • Wahlgänge: 1

Bundespräsidentenwahl 1965

  • Wahlsieger: Franz Jonas mit 50,7 Prozent
  • Kandidat:innen: Franz Jonas und Alfons Gorbach
  • Wahlgänge: 1
Früherer Bundespräsident Österreichs Franz Jonas
© imago images Franz Jonas

Bundespräsidentenwahl 1963

  • Wahlsieger: Adolf Schärf
  • Kandidat:innen: Adolf Schärf, Julius Raab, Josef Kimmel
  • Wahlgänge: 1

Bundespräsidentenwahl 1957

  • Wahlsieger: Adolf Schärf
  • Kandidat:innen: Adolf Schärf, Wolfgang Denk
  • Wahlgänge: 1

Bundespräsidentenwahl 1951

  • Wahlsieger: Theodor Körner mit 52,1 Prozent
  • Kandidat:innen: Theodor Körner, Heinrich Gleißner, Burghard Breitner, Gottlieb Fiala, Ludovica Hainisch, Johannes Ude
  • Wahlgänge: 2
Theodor Körner, ehemaliger Bundespräsident in Österreich
© imago images/ZUMA/Keystone Theodor Körner

Liste der Österreichischen Bundespräsidenten

13 Amtsperioden (inklusive der am 26. Jänner 2023 endenden ersten von Alexander Van der Bellen) gab es seit Einführung der Direktwahl im Jahr 1951. Diese bestritten (inklusive Van der Bellen) acht Bundespräsidenten. Fünf von ihnen traten ein zweites Mal an - und zwar alle mit Erfolg.

Name Amtszeit
Theodor Körner 21.06.1951 bis 04.01.1957
Adolf Schärf 22.05.1957 bis 28.02.1965
Franz Jonas 09.06.1965 bis 24.04.1974
Rudolf Kirchschläger 08.07.1974 bis 08.07.1986
Kurt Waldheim 08.07.1986 bis 08.07.1992
Thomas Klestil 08.07.1992 bis 06.07.2004
Heinz Fischer 08.07.2004 bis 08.07.2016
Alexander Van der Bellen 26.01.2017 bis jetzt