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Uber zufolge meldeten mehr als 100.000 Londoner Interesse an, auf der Plattform ein Robotaxi zu nutzen.
Auch die Google-Schwesterfirma Waymo, die bei Robotaxis mit Abstand führend ist, kündigte für dieses Jahr den Markteintritt in London an. Ein konkreter Termin dafür wurde aber bisher nicht genannt. Waymo ist mit fast 4.000 Fahrzeugen ohne Menschen am Steuer in 15 US-Städten aktiv. Wagen der Firma machen mehr als 500.000 bezahlte Fahrten mit Passagieren pro Woche. Auch die chinesische Firma Baidu startete jüngst Testfahrten mit selbstfahrenden Autos in London.
Uber entwickelte einst selbst Technologie zum autonomen Fahren. Der Fahrdienst-Vermittler gab das Projekt jedoch nach einem tödlichen Unfall bei einer Testfahrt auf und fokussierte sich darauf, Robotaxis verschiedener Entwickler aus seine Plattform zu bringen. In einigen US-Städten sind auch Waymo-Fahrzeuge bei Uber verfügbar. Zusammen mit dem Software-Entwickler Nuro und dem Elektroauto-Hersteller Lucid will Uber zugleich rund 20.000 eigene Autos auf die Straßen schicken - und damit den menschlichen Fahrern auf der Plattform selbst Konkurrenz machen.
Während die meisten Entwickler von Technologie zum autonomen Fahren aus den USA oder China stammen, ist Wayve eine britische Firma. Das Besondere an ihrem Ansatz ist, dass die Software aus dem menschlichen Verhalten lernen soll.
A car from British autonomous driving technology company Wayve Technologies Ltd is pictured driving around the street, on the sidelines of London Tech Week in London on June 8, 2026. In London, three groups of autonomous vehicles will launch trials this year: robotaxi world leader Waymo, a subsidiary of Google parent Alphabet; its competitor Wayve, in partnership with Uber; and the Chinese company Apollo Go, a subsidiary of the tech giant Baidu. (Photo by Ben STANSALL / AFP)
