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In der Woche vor Beginn des Nahost-Kriegs hatte Diesel noch 1,57 Euro pro Liter und Benzin 1,52 Euro pro Liter gekostet. Nach einer zwischenzeitlichen Entspannung von Mai bis Juli kletterten die Preise im Zuge der neuerlichen Eskalation zwischen den USA und dem Iran wieder kräftig nach oben.
Unter Druck kamen die Ölpreise unlängst vor allem durch neuerliche Angriffe in der Straße von Hormuz und der zunehmenden Bedrohung der Meerenge Bab al-Mandab durch die Houthi-Miliz im Jemen. Über das Wochenende musste der weltgrößte Ölexporteur Saudi-Arabien wegen Drohnenangriffen zusätzlich eine wichtige Pipeline abschalten. Der auch für die Notierung an den heimischen Zapfsäulen wesentliche Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent näherte sich am Montag wieder der Marke von 110 Dollar an.
Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) rief angesichts dessen zum Spritsparen auf. Mit einem spritsparenden Fahrstil könne der Verbrauch um bis zu 20 Prozent reduziert werden, hieß es in einer Aussendung. Dafür brauche es auch eine österreichweite Bewusstseinskampagne, so die Forderung an die Politik.
