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In der Woche vor Beginn des Iran-Kriegs im Februar kostete Benzin im österreichweiten Median 1,52 Euro pro Liter und Diesel 1,57 Euro. Der Medianwert ist jener Preis, der genau in der Mitte aller eingegangenen Preismeldungen liegt. Am Höhepunkt der Preisrallye Ende März lag der bundesweite Median für Benzin bei rund 1,9 Euro und für Diesel bei rund 2,2 Euro.
Die im April eingeführte 10-Cent-Spritpreisbremse, die aus Mineralölsteuer-Senkung und Margenbegrenzung bestand, wurde in den Folgemonaten immer weiter abgespeckt. Nach 1,7 Cent pro Liter im Juni beträgt die Senkung der Mineralölsteuer (MÖSt) für Juli im Rahmen einer monatlichen Verordnung nur mehr 0,8 Cent je Liter. Ende Juli muss sich die ÖVP/SPÖ/NEOS-Regierung wieder darauf einigen, wie hoch der Spritpreis-Entlastungsbeitrag ausfallen soll.
Angesichts der jüngsten Preissteigerungen werden die Rufe nach einer neuerlichen Ausweitung der Spritpreisbremse immer lauter. So pochte etwa der ÖGB zuletzt darauf, wieder eine "wirksame Margenregelung" einzuführen, jedenfalls für Diesel und Heizöl.
