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Der Luxusmarkt wächst wieder

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Der globale Luxusmarkt soll 2026 weiter wachsen und ein Volumen von bis zu 1,47 Billionen Euro erreichen. Besonders stark entwickeln sich Luxus-Erlebnisse, während regionale Unterschiede und Segmentverschiebungen den Markt prägen.

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Der globale Luxusmarkt dürfte 2026 trotz anhaltender geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten weiter wachsen. Nach aktuellen Schätzungen des italienischen Luxusgüterverbands Altagamma-Bain wird das Marktvolumen bis Jahresende zwischen 1,44 und 1,47 Billionen Euro erreichen, was einem Plus von rund zwei Prozent entspricht.

Besonders dynamisch entwickelt sich das Geschäft mit „Luxus-Erlebnissen wie Spitzenhotels, gehobener Gastronomie, Kreuzfahrten, Privatjets und Megajachten“. Dieses Segment soll im laufenden Jahr um durchschnittlich vier Prozent wachsen und damit deutlich schneller als der Markt für klassische Luxusgüter.

USA sind der wichtigste Wachstumstreiber

Nach einem Rückgang um zwei Prozent auf 358 Milliarden Euro im Jahr 2025 dürfte der Markt für persönliche Luxusgüter — darunter Mode, Lederwaren, Schmuck, Uhren, Kosmetik und Accessoires — 2026 wieder um zwei bis vier Prozent auf 365 bis 373 Milliarden Euro zulegen. Das Wachstum werde stärker von einer Erholung der Nachfrage und der Absatzmengen als von Preiserhöhungen getragen, heißt es in dem Altagamma-Bericht.

Regional bleiben die Unterschiede groß. Die USA sind laut der Studie weiterhin der wichtigste Wachstumstreiber, gestützt von jüngeren Konsumenten und einkommensstarken Haushalten. In China zeichnet sich dank eines kräftigen Anstiegs der Online-Verkäufe im ersten Quartal eine Erholung ab. Europa leidet dagegen weiterhin unter einer schwächeren internationalen Tourismusnachfrage und den Folgen geopolitischer Spannungen.

Schmuck legt am meisten zu

Unter den Produktkategorien bleibt Schmuck das wachstumsstärkste Segment. Bekleidung, Brillen und Parfüm zeigen sich robust, während Lederwaren und Schuhe noch hinterherhinken, sich jedoch allmählich erholen. Zugleich gewinnt der Secondhand-Markt weiter an Bedeutung: Rund die Hälfte der Verbraucher zieht inzwischen gebrauchte Luxusgüter vor einem Neukauf in Betracht.

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