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40 Jahre Österreichische Lotterien: Mit Blick auf die nächste Konzession

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Robert Chvátal, Robert Zadrazil, Andreas Bierwirth, Martin Škopek, Wolfgang Hattmannsdorfer und Erwin van Lambaart

©Christian Husar

Die Österreichischen Lotterien feierten ihr 40-jähriges Bestehen im Wiener Konzerthaus. Im Mittelpunkt standen die Geschichte des Unternehmens, seine Partnerschaften in Sport und Gesellschaft sowie die bevorstehende Konzessionsvergabe.

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Die Österreichischen Lotterien haben ihr 40-jähriges Bestehen im Wiener Konzerthaus gefeiert. Bei dem Abend mit Partnern aus Politik, Sport, Kultur und Gesellschaft sowie ehemaligen Vorständen und Mitarbeitern ging es um die Geschichte des Unternehmens, seine gesellschaftlichen Partnerschaften und die Zukunft des regulierten Glücksspiels.

Der Auftakt verband die historischen Wurzeln des österreichischen Lotteriewesens mit der Gegenwart. Das „Lotto Privileg“ Maria Theresias aus dem Jahr 1752 wurde dabei als Ausgangspunkt der Entwicklung zu den heutigen Österreichischen Lotterien dargestellt. Die musikalische Eröffnung übernahm Nienke Latten, Hauptdarstellerin von „Maria Theresia – Das Musical“. Eine KI-generierte Maria Theresia stellte zugleich den Bezug zur Gegenwart her.

Vertriebspartner als Teil des Geschäftsmodells

Ein Schwerpunkt des Abends lag auf den Vertriebspartnern. Stellvertretend für die tausenden Annahmestellen sprach Otmar Schwarzenbohler, Bundesgremialobmann der Tabaktrafikanten, über die langjährige Zusammenarbeit. Die Trafiken wurden dabei auch als Orte persönlicher Begegnungen dargestellt.

Auch die Mitarbeiter und technischen Systeme hinter den Ziehungen und digitalen Spielplattformen standen im Mittelpunkt. Sicherheit, Präzision und Verlässlichkeit wurden als zentrale Grundlagen des Geschäftsmodells bezeichnet.

Engagement in Sport, Kultur und Gesellschaft

Breiten Raum nahm das gesellschaftliche Engagement ein. Vertreter von zehn langjährigen Partnerorganisationen stellten ihre Projekte vor. Dazu zählen unter anderem die Österreichische Sporthilfe, das Österreichische Olympische Comité, das Österreichische Paralympische Comité, Sport Austria, die Vereinigten Bühnen Wien, die Kinderhilfe Österreich, die Österreichische Seniorenhilfe, der Österreichische Inklusionspreis, der Tiergarten Schönbrunn und das Donauinselfest.

Eine besondere Rolle spielte der Sport. Nach Angaben der Österreichischen Lotterien flossen in den vergangenen 40 Jahren insgesamt 2,3 Milliarden Euro in die Sportförderung. Auf der Bühne sprachen unter anderem die Geschwister Aigner, Charlotte Wittich, Mehmet Hayirli und Ralf Rangnick über die Bedeutung langfristiger Unterstützung für den Sport.

Konzessionsvergabe als nächstes Kapitel

Generaldirektor Erwin van Lambaart gab einen Ausblick auf die kommenden Jahre. Im Mittelpunkt stehen demnach Innovation, Digitalisierung und die Weiterentwicklung des verantwortungsvollen Glücksspiels. Die bevorstehende Konzessionsvergabe und Bewerbungsphase markieren dabei ein neues Kapitel für das Unternehmen: „40 Jahre Österreichische Lotterien bedeuten für uns auch einen Auftrag für die Zukunft zu haben. Wir haben bewiesen, dass Innovation, verantwortungsvolles Spiel und gesellschaftlicher Nutzen immer zusammengehören.“

Vorstand Martin Škopek verwies auf die langfristigen Partnerschaften: „Ob im Sport, in Kultur, Sozialem oder Inklusion: Gemeinsam mit unseren Partner schaffen wir Wirkung, die weit über das Spiel hinausreicht.“ Andreas Bierwirth betonte hingegen die Bedeutung von Sicherheit und Verantwortung: „Gerade in einer digitalen Welt sind Verlässlichkeit, Integrität und Verantwortung die Grundlage unseres Erfolgs.“

Zum Abschluss wurde die Gelddusche neu inszeniert. Vier ausgeloste Partnerorganisationen konnten Geldscheine sammeln; die von ihnen erspielten Beträge wurden von den Vorständen verdoppelt. Zusätzlich konnten die Gäste über Spendenlose weitere Beiträge für ausgewählte Organisationen leisten.

Hochkarätige Gästeliste

Die breite gesellschaftliche Verankerung der Österreichischen Lotterien spiegelte sich auch in der Gästeliste wider: Unter den Gästen waren mit unter anderem Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer, die ehemaligen Casinos Austria- und Österreichischen-Lotterien-Vorstandsmitglieder Friedrich Stickler und Karl Stoss, ÖBAG-Vorständin Edith Hlawati, Aakriti Chandihok-Thareja, Anselm Waterhouse, Allwyn-CEO Robert Chvatal, Allwyn-Group-General-Counsel Jonathan Handyside, Novomatic-Vorstand Stefan Krenn, Lotterien-Aufsichtsratschef Robert Zadrazil, VGN-Medien-Holding-CEO Horst Pirker, VGN-Medien-Holding-Geschäftsführer und NEWS-Herausgeber Helmut Schoba, VGN-Medien-Holding-Geschäftsführer und Trend-CEO Ralf Six, ORF-Chefin Ingrid Thurnher, Clemens Pig, Presse-Geschäftsführer Rainer Nowak, VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger, Mediengruppe-Österreich-Chef Niki Fellner, A1-Vorstand Thomas Arnoldner, Otmar Schwarzenbohler, Martina Löwe, Germain Weber, Erich Fenninger, Anton Henckel Donnersmarck, Gernot Uhlir, Franz Patay, Horst Nussbaumer, Maria Rauch-Kallat, Stefan Hering-Hagenbeck, Hans Niessl sowie Josef Wiedenhofer. Auch Bundeskanzler Christian Stocker gratulierte in einem Videostatement zum Jubiläum.

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