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Wo der Staat investieren soll

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++ ARCHIVBILD ++ Bei der Gesundheit soll nicht gespart werden
Österreich muss und will sparen. Nicht sparen soll der Bund bei der gesundheitlichen Versorgung. Dafür sprachen sich 99 Prozent bei einer Befragung der Universität Graz gemeinsam mit den Universitäten Salzburg und Linz sowie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) aus. Zwischen Februar und April wurden mehr als 1.400 Personen im Rahmen des Sozialen Survey Österreich zu den Aufgaben der Regierung und des Staates befragt.

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Ziemliche Einigkeit herrscht neben der Gesundheitsvorsorge auch dabei, dass älteren Menschen ein angemessener Lebensstandard garantiert werden soll. Das sehen laut einer Aussendung der Uni Graz immerhin 98,5 Prozent der Befragten so. Fast drei Viertel wünschen sich zudem mehr öffentliche Mittel für Bildung, Einsparungen begrüßen in diesem Sektor nur etwa drei Prozent. Über 80 Prozent meinen, dass der Staat für die Unterstützung von Studierenden aus einkommensschwächeren Familien, die Kontrolle der Preise, die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie strenge Umweltauflagen für die Industrie sorgen müsse.

Bei der konkreten Verteilung der öffentlichen Mittel offenbare sich dann ein Zwiespalt, erläutern die Wissenschafter. Grundsätzliche Kürzungen im Bundesbudget werden von etwa 70 Prozent befürwortet. Gleichzeitig wünschen sich 79 Prozent höhere Aufwendungen für das Gesundheitswesen und 71 Prozent für die Bildung. Auch für die Pensionen sollte mehr Geld in die Hand genommen werden, gab mehr als die Hälfte der Befragten an. Kürzungen werden laut den Angaben am ehesten bei Arbeitslosenunterstützung sowie in den Bereichen Kultur und Kunst akzeptiert. Wenig Zustimmung finden auch Ideen wie eine allgemeine Verkürzung der Arbeitszeit, um zusätzliche Jobs zu schaffen.

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