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Dass die verschiedenen Wetterphänomene häufiger auftreten, scheint bei den meisten außer Frage zu stehen: 91 Prozent stellen eine starke oder leichte Zunahme fest. Am auffälligsten war für die Befragten der Rückgang einer durchgehenden Schneedecke. Was den Einfluss der Lebensumstände und persönlichen Erfahrungen betrifft, führte ein hohes Umweltbewusstsein am stärksten zu einer intensiveren Wahrnehmung der Wetterextreme. Das zeigte sich auch bei Großstädtern - hier ist vermutlich die Hitze in dicht bebautem Gebiet ein Faktor - sowie bei Menschen mit höherem Bildungsabschluss. Keinen signifikanten Zusammenhang gab es im Hinblick auf subjektiv empfundene Gesundheit und Einsamkeit. Das Wissen über diese Unterschiede sei entscheidend, "damit Klimakommunikation und Anpassungsmaßnahmen unterschiedliche Bevölkerungsgruppen wirksam erreichen können", wird Jasmin Riederer von der KL Krems in einer Aussendung zitiert. Für die Studie wurden die Antworten von 3.170 Österreichern und Österreicherinnen ab 50 Jahren einer europaweiten Umfrage aus den Jahren 2021/2022 ausgewertet.
Schweißperlen stehen am Mittwoch (02.07.2008) auf der Stirnglatze eines Mannes neben einem Thermometer in Trebgast (Oberfranken) (Illustration zum Thema Hitze). Bei Temperaturen von 33 Grad im Schatten und rund 40 Grad in der Sonne kommen auch die Sonnenanbeter ins Schwitzen. Laut Wettervorhersage soll es auch am Donnerstag warm werden. Allerdings sollen am Nachmittag Gewitter aufziehen, die stellenweise unwetterartig ausfallen können. Foto: Marcus Führer dpa/lby +++(c) dpa - Bildfunk+++






